13 Monate zurück
Mittlerweile ist es gut ein Jahr her, dass der ehemalige Trainer des 1. FC Nürnberg seinen Job verlor – am 16. Februar 2025 wurde Cristian Fiél bei Hertha BSC entlassen. Erst im Sommer zuvor verließ er den FCN auf eigenen Wunsch, konnte die Erwartungen in Berlin jedoch am Ende nicht erfüllen. Auch in der aktuellen Spielzeit läuft der Hauptstadtklub seinen Erwartungen hinterher – und rangiert sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz zum Aufstieg in die Bundesliga.
Kandidat
Um Fiél wurde es nach seinem Aus in Berlin relativ ruhig. Bislang coachte der Ex-Profi 83 Spiele in der 2. Bundesliga als Cheftrainer. Das Portal RevierSport berichtet, dass der 46-Jährige erst kürzlich die Möglichkeit auf weitere Spiele in der Liga gehabt hätte. Demzufolge war der gebürtige Esslinger ein heißer Kandidat bei Eintracht Braunschweig. Die Löwen trennten sich am vergangenen Dienstag von Heiner Backhaus. RevierSport zufolge sagte Fiél dem abstiegsgefährdeten Team jedoch ab und hatte kein Interesse daran, dessen Nachfolger zu werden.
Mittlerweile ist Lars Kornetka im Amt, der seit 2022 Co-Trainer von Ralf Rangnick bei der österreichischen Nationalmannschaft ist. Das erste Spiel des neuen Trainers gewann Braunschweig gleich mit 1:0 gegen Düsseldorf.
Warten auf bessere Aufgaben?
Interessant wäre gewesen, wie Fiél seine Vorstellungen von dominantem Fußball innerhalb kürzester Zeit versucht hätte, in Braunschweig unter den aktuellen Umständen zu vermitteln und umzusetzen. Da sein ursprünglicher Vertrag in Berlin bis 2026 lief, darf man gespannt sein, ob und wohin es den ehemaligen Nürnberger in der kommenden Saison verschlägt. Einen Markt scheint es dem Braunschweiger Angebot zufolge für „Fiélo“ aber nach wie vor zu geben, sodass dieser den Markt genauestens beobachten dürfte.



