Ex-FCN-Stürmer Antiste kehrt zurück – Kaufpflicht gestrichen

Der ehemalige Stürmer des 1. FC Nürnberg meldete sich eindrucksvoll zurück.

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Foto: DO IT NOW Media

Antiste-Rückkehr

Fast drei Monate war es her, dass Janis Antiste zuletzt in der österreichischen Bundesliga für Rapid Wien gespielt hatte. Der Verein wollte damit einer Kaufpflicht in Höhe von kolportierten drei Millionen Euro aus dem Weg gehen, die bei weiteren Einsätzen gegriffen hätte. Dennoch feierte der ehemalige Stürmer des 1. FC Nürnberg nun am vergangenen Wochenende sein Comeback.

Antiste wird Matchwinner

Beim 1:0-Sieg über RB Salzburg, der am letzten Spieltag der Hauptrunde den Einzug in die Meisterrunde bedeutete, avancierte der in der Startelf stehende Antiste mit seinem goldenen Tor in der 38. Minute zum Matchwinner.

„Er war über Wochen einer der Besten und hat immer alles gegeben“, sagt Rapid-Trainer Hoff Thorup im Kurier über den Rückkehrer, der zuvor einen Monat lang auf der Tribüne Platz nehmen musste und in diesem Jahr nur einmal im Pokal eingesetzt worden war.

Einigung mit Sassuolo nach Enttäuschung

Dass Antiste nun wieder für die Wiener auflaufen darf, liegt an einer Einigung mit seinem Stammverein US Sassuolo, wie der Kurier schreibt. Demnach konnte man sich mit den Italienern darauf verständigen, dass die zuvor vereinbarte Kaufpflicht gestrichen wurde. Zwischenzeitlich sah es sogar so aus, als würde Antiste in dieser Saison vielleicht gar nicht mehr Fußball spielen.

Lob für Antiste

„Janis war am Ende der Transferzeit so enttäuscht, dass es keine Einigung für ihn gab, dass wir ihn nach Frankreich geschickt haben. Er sollte den Kopf frei bekommen – dann ist er zurückgekommen und hat jeden Tag alles gegeben“, lobt Thorup im Kurier die Mentalität des beinahe abgeschriebenen 23-Jährigen.

Auch seine Mitspieler waren voll des Lobes: „Das war sicher nicht leicht. Seit ich hier bin, hat er stets gewusst, dass er am Wochenende nicht spielen darf, und hat trotzdem jedes Training Vollgas gegeben“, sagt Winterneuzugang Andreas Weimann, der durch Antistes Geschichte umso mehr überzeugt ist: „Im Fußball kriegt man das, was man verdient.“

Neustart für Antiste

Antiste selbst sagte nach dem Spiel: „Das Zuschauen war das Härteste.“ Nach seinem erfolgreichen Comeback zeigt er sich mit Blick auf die Meisterrunde optimistisch: „Jetzt ist alles möglich [..] Es ist ein Neustart.“ Ein Neustart, bei dem nun nur noch die Leistung des Ex-FCN-Angreifers darüber entscheidet, ob er spielt oder nicht – und nicht etwa Vertragsklauseln.