Ex-FCN-Spieler Jander: Southampton-Coach widerspricht Gerüchten

Der Trainer betont: Der Mittelfeldspieler sei „zu 200 Prozent“ auf seinen Verein konzentriert.

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Foto: DO IT NOW Media

Schon wieder weg?

Nachdem Caspar Jander im vergangenen Sommer den 1. FC Nürnberg zum FC Southampton wechselte, vermehrten sich zuletzt die Gerüchte, dass er die Engländer schon im kommenden Sommer wieder verlassen möchte. Dass ihn viele Topklubs auf dem Zettel haben, berichtete Transferexperte Florian Plettenberg bei Sky.

Unter anderem RB Leipzig und der VfB Stuttgart zeigen Interesse. Als Ablösesumme wurde eine Summe von 20 bis 25 Millionen Euro gehandelt, woran der FCN angesichts der vereinbarten Weiterverkaufsbeteiligung von 10 % partizipieren würde.

Nicht glücklich in England?

Die BILD berichtete zudem, dass Jander nicht nur aufgrund der sportlichen Situation unzufrieden sei, sondern sich auch privat in England nicht wohlfühlen soll.

Dazu äußerte sich nun Southamptons Trainer Tonda Eckert: „Jemand hat mir den Artikel geschickt, als er herauskam, und ich war sehr überrascht. Ich kann zu 200 Prozent sagen, dass diese Aussagen nicht von Caspar kommen.“

Lob für Jander

Der Deutsche lobt Jander und betont, dass dieser sich zu 100 % mit seinem aktuellen Arbeitgeber identifiziert und sehr zufrieden ist: „Wir sind sehr glücklich mit ihm, und er ist sehr glücklich, hier zu sein. Ich denke, dass seine Entwicklung im Laufe der Saison erstklassig war.“

Zwar versteht Eckert, dass es beispielsweise an Weihnachten ungewohnt sein kann, allein und nicht zu Hause zu sein, sieht diesbezüglich beim ehemaligen Nürnberger aber kein Problem: „Ich kann sagen, dass Caspar sich voll und ganz für Southampton einsetzt, voll und ganz für die Gruppe, für die Saison und alles, was sich ergibt.“

Kann Southampton an die Form der letzten Wochen anknüpfen, gelingt vielleicht doch noch der Aufstieg. Sechs der vergangenen acht Ligaspiele konnte man gewinnen und keines davon verlieren, wodurch man den Abstand auf die Playoff-Plätze für den Kampf um den Aufstieg in die Premier League auf vier Zähler verkürzen konnte.