Hecking vor Bundesliga-Rückkehr? Ex-FCN-Sportvorstand bei Wolfsburg im Gespräch

Bei einem seiner früheren Vereine könnte der 61-Jährige schon bald wieder an der Seitenlinie stehen.

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Foto: FCN

Rückkehr in die Bundesliga?

Von 2020 bis 2024 arbeitete Dieter Hecking als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg. Seine größere Bekanntheit erlangte der 61-Jährige jedoch als Trainer – unter anderem beim FCN in Nürnberg, Mönchengladbach, Hannover, Wolfsburg, Hamburg und zuletzt in Bochum. Auch er selbst macht keinen Hehl daraus, dass er sich in Zukunft wieder als Trainer – und nicht als Sportvorstand sieht.

Sportlich verliefen seine vergangenen Stationen allerdings durchwachsen. In Bochum wurde er nach dem Bundesligaabstieg und einem enttäuschenden Start in die Zweitligasaison frühzeitig freigestellt. Beim HSV blieb ihm 2019/2020 der Aufstieg in die Bundesliga verwehrt, nach der Spielzeit und Heckings einziger Saison in Hamburg folgte die Trennung. Seine größten Erfolge liegen einige Jahre zurück – insbesondere aus seiner Zeit in Wolfsburg und Mönchengladbach.

Wolfsburg in der Krise

Dennoch wird Hecking nun wieder bei einem Bundesligisten gehandelt. Der kicker bringt ihn bei seinem Ex-Verein VfL Wolfsburg ins Gespräch. Dort steht Trainer Daniel Bauer zunehmend unter Druck. Der VfL gewann keines der vergangenen sechs Spiele und holte dabei lediglich zwei Punkte. Mit 20 Zählern rangiert Wolfsburg punktgleich mit dem Tabellensechzehnten St. Pauli im auf Platz 15.

Sollte sich die sportliche Lage nicht zeitnah verbessern, könnte es dem kicker zufolge zu einem Trainerwechsel kommen. Neben Hecking gelten auch Dino Toppmöller und Thomas Reis als mögliche Kandidaten.

Auch Gladbach ein Thema?

Parallel dazu befindet sich auch Borussia Mönchengladbach im Abstiegskampf. Die Rheinische Post bringt Hecking ebenfalls mit seinem früheren Klub in Verbindung. Konkrete Gespräche sind allerdings nicht bekannt, bislang handelt es sich lediglich um Gedankenspiele.

Fest steht: Trotz zuletzt überschaubarer Erfolge scheint Hecking ein ernsthafter Kandidat für einige Trainerjobs in der Bundesliga zu sein – möglicherweise schneller, als man dachte.