Bekanntes Thema
Dass der 1. FC Nürnberg gerne einen weiteren Co-Trainer dazuholen würde, ist bekannt. FCN-Sportvorstand Joti Chatzialexiou beschrieb den Club dahingehend sogar als „unterbesetzt“, auch Trainer Miroslav Klose wünscht sich Verstärkung. „Wir haben natürlich auch über solche Personalien gesprochen“, war dies auch im Rahmen seiner Vertragsverlängerung ein Thema – ebenso wie die Vertragsverlängerung von Javier Pinola, die sich der 47-Jährige erhofft.
Dafür habe der Weltmeister von 2014 ein „klares Profil“ erstellt, möchte das genaue Aufgabengebiet sowie die gesuchten Stärken seiner Wunschlösung jedoch nicht konkretisieren.
Wieder Übergangstrainer
„Unterbesetzt“ ist der FCN vor allem, da man sich in der laufenden Saison von Jens Bauer, der in der vergangenen Spielzeit gemeinsam mit Klose zum Club kam, trennte. Diese Rolle wurde intern mit Dominik Schmitt aufgefangen. Der 33-Jährige lief in der Jugend selbst für Nürnberg auf und ist seit September 2022 wieder für die Franken tätig. „Meine Ausrichtung ist jedoch so, dass Dominik Schmitt weiterhin unser Übergangstrainer bleiben soll“ – er soll Chatzialexiou zufolge jedoch bald wieder in sein ursprüngliches Aufgabengebiet zurückkehren.
Nürnberger DNA
Das erklärt der frühere DFB-Funktionär mit der Nürnberger Ausrichtung: „Weil das ist für uns als Club und unsere DNA wichtig, dass wir jemanden genau in dieser Schaltzentrale zwischen U23 und Lizenzbereich haben.“ Zudem kümmert sich der gebürtige Bamberger beispielsweise auch um die verliehenen Nürnberger Spieler. Sobald ein neuer Co-Trainer gefunden ist, „wird das irgendwann dann auch so kommen, dass er in seine alte Rolle wieder übergeht.“
Wann das der Fall sein wird, ist noch nicht bekannt. Laut Chatzialexiou könne dies aber auch noch in der laufenden Saison passieren: „Wenn wir eine gute Lösung finden und die jetzt schon möglich ist, dann gehen wir es vielleicht jetzt an.“



