Koudossou zurück im Mannschaftstraining
Gute Nachrichten für den 1. FC Nürnberg: Vier Monate nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk konnte Henri Koudossou erstmals wieder vollumfänglich am Mannschaftstraining teilnehmen. Nachdem die Leihgabe des FC Augsburg – ebenso wie Eryk Grzywacz – in der Vorwoche bereits Teile des Trainings absolvierte, freute sich Miroslav Klose nun über die beiden Rückkehrer.
„Physisch sind beide auf einem guten Niveau, aber sie brauchen noch ihre Zeit“, dämpfte der Trainer jedoch via FCN.de die Erwartungen im Hinblick auf das kommende Wochenende. „Ich möchte da keine Prognosen abgeben. Paderborn kommt aber definitiv noch zu früh“, stellte Klose klar.
Janisch „nicht mutig genug“
Inwieweit Tim Janisch, der am vergangenen Wochenende beim 1:1 gegen Preußen Münster erneut auf der rechten Abwehrseite verteidigte, wieder beginnen darf, bleibt nach seinem durchwachsenen Auftritt offen. „Er hätte teilweise bessere Lösungen finden können“, sah auch Klose unmittelbar nach der Partie am Freitagabend keinen optimalen Auftritt seiner Nummer 32.
„Ich fand ihn eher ängstlich, nicht mutig genug“, wünscht sich der FCN-Trainer mehr Entschlossenheit im Offensivspiel des 20-Jährigen – etwa im Eins-gegen-eins, idealerweise „mit mehr Geschwindigkeit“.
Diese Einschätzung deckt sich auch mit den Leistungsdaten von Janisch gegen Münster, die eine ähnliche Sprache sprechen wie die Analyse des Trainers. So stehen null gewonnene Offensivduelle (0/8) immerhin 80 Prozent gewonnene Defensivduelle (4/5) gegenüber. „Aber gegen den Ball hat er es ordentlich gemacht“, relativierte Klose.
Startelfdebütant?
Ob diese Leistung für einen weiteren Startelfeinsatz beim kommenden Auswärtsspiel beim SC Paderborn reicht? Stattdessen könnte es auf der Rechtsverteidigerposition zu einem Startelfdebüt kommen. Denn Winterneuzugang Rabby Nzingoula, der gegen Münster nach seiner Einwechslung im zentralen Mittelfeld sein Clubdebüt feierte, ist auch eine Option für diese Position.
„Ich habe Rabby erst kurz einmal hinten gesehen, aber das werden wir die Tage sicher auch mal probieren. Ich muss ja wissen, wie er es spielt“, erklärte Klose mit Blick auf den 20-Jährigen. Der Defensivspieler ist für seine Intensität und Zweikampfstärke in beide Richtungen bekannt – und könnte damit ein physisch starkes Pendant zum äußerst aktiven Linksverteidiger Berkay Yilmaz darstellen.



