Guter Jahresauftakt
Miroslav Klose, Trainer des 1. FC Nürnberg, zeigte sich nach den ersten beiden Rückrundenspielen zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft. Drei der vier FCN-Halbzeiten gegen Elversberg und Darmstadt waren aus seiner Sicht gut. Seine Trainerkollegen widersprachen ihm dabei nicht, sondern unterstützten die These des Weltmeisters. Eine „sehr, sehr gute Mannschaft“ sah SVE-Trainer Vincent Wagner nach der 2:3-Niederlage seiner Mannschaft am 18. Spieltag – und war sich sicher, dass der Club tabellarisch noch nach oben klettern wird.
Ähnliche Worte wählte auch Florian Kohfeldt. Dass dessen Darmstädter gegen die Franken vor der Pause klar unterlegen waren, lag für ihn vor allem an einem starken Club. Dieser sei für ihn auch nicht im Raum zu verteidigen, sondern aufgrund der Spielstärke nur mit Mannorientierungen aufzuhalten. Am Ende setzten sich die Hessen dennoch mit 2:0 durch.
Lob für Klose
Nach dem 1:1 gegen Münster fand auch Preußen-Coach Alexander Ende lobende Worte – vor allem für Klose. „Miro, großen Respekt“, hob er die Arbeit des 47-Jährigen hervor: „Die Entwicklung dieser Truppe ist absolut zu sehen. Ihr spielt einen richtig guten Ball, seid mutig und das ist etwas, wofür ich ein Faible habe. Ich wünsche euch, dass ihr weiterhin auf diesem Weg bleibt.“
Öfter belohnen
Das wiederkehrende gegnerische Lob deckt sich mit dem internen Stimmungsbild. „Die Art und Weise, wie wir aus der Winterpause gekommen sind, macht Spaß“, ist auch Finn Ole Becker zufrieden. Dass es dennoch „nur“ vier Punkte gab, liegt laut dem Mittelfeldspieler vor allem an der Chancenverwertung: „Wir müssen uns nur mehr belohnen.“
Im Idealfall schon am Samstag gegen Paderborn – wo Klose an seiner fußballerischen Herangehensweise nichts ändern dürfte. „Ich stehe auf genau den gleichen Ball, deswegen verstehen wir uns auch so gut“, erwiderte er am vergangenen Freitagabend seinem befreundeten Trainerkollegen aus Münster.
Am nächsten Spieltag geht es für den FCN allerdings um mehr als Anerkennung: Lob hat es zuletzt genug gegeben – jetzt soll nach zwei Partien ohne Sieg der nächste Dreier folgen.



