
Pherai gegen Bayern eingewechselt
Wie Sky bereits berichtete, soll zwischen Immanuel Pherai und dem 1. FC Nürnberg bereits eine Einigung über einen Wechsel bestehen. Lediglich an der Zustimmung des Hamburger SV hänge der potenzielle Transfer bislang noch. Nun stand der 24-Jährige beim 2:2 im Heimspiel des HSV gegen den FC Bayern nicht nur im Kader, sondern wurde in der 85. Minute sogar eingewechselt – nachdem er in den drei Pflichtspielen des Jahres zuvor gar nicht zum Einsatz gekommen war. Sicherlich auch begünstigt durch das Fehlen des suspendierten Jean-Luc Dompé.
Pherai hofft auf weitere Einsätze beim HSV
Im Anschluss an die Partie überraschte Pherai allerdings mit Aussagen zu seiner Zukunft, die bislang klar in Richtung Nürnberg gedeutet hatten. Offenbar hofft der Offensivspieler weiterhin auf einen Verbleib in Hamburg. „Ich hoffe. Normalerweise gehe ich davon aus“, antwortete er gegenüber dem Hamburger Abendblatt auf die Frage, ob es noch weitere Einsätze im Volksparkstadion für ihn geben könnte – schränkte jedoch ein, dass er dies nicht wisse. Seine Worte klingen laut Abendblatt danach, als würde Pherai am liebsten beim HSV bleiben.
Transfer weiterhin wahrscheinlich
Dass dennoch ein Wechsel bevorstehen könnte, geht aus seinen weiteren Aussagen hervor. „Die Entscheidung liegt nicht bei mir“, sagte Pherai mit Blick auf eine mögliche Leihe zum FCN. Entscheidend sei für ihn vor allem, wieder regelmäßig Spielpraxis zu erhalten – mehr als die bisherigen 71 Bundesliga-Minuten in dieser Saison: „Ich brauche konstant Spielpraxis, auf jeden Fall mehr Minuten als jetzt. Vielleicht kommt es dazu noch, das weiß man nicht. Mal schauen, was passiert.“
Dass diese Perspektive beim HSV kurzfristig gegeben ist, gilt allerdings weiterhin als unwahrscheinlich. Während die Hamburger kurz vor dem Bayern-Spiel bereits einen Neuzugang für die Offensive vermelden konnten, soll noch ein weiterer Flügelspieler folgen. Insofern könnte die Einwechslung gegen den Rekordmeister für Pherai eher eine Ausnahme gewesen sein. Entsprechend spricht laut Abendblatt weiterhin vieles für einen Abgang.
Fit für den FCN?
„Meine Fitnesswerte sind super, sogar besser als in den Jahren davor. Ich trainiere gut, aber es läuft am Wochenende nicht so, wie ich es mir vorstelle“, zeigt sich Pherai jedenfalls bereit, wieder regelmäßig in einer Startelf zu stehen. Bis zum Transferschluss am 2. Februar um 20 Uhr bleibt nun noch Zeit, die Voraussetzungen dafür woanders zu schaffen – womöglich beim 1. FC Nürnberg.
Ergänzung: Wie die BILD Hamburg auf X schrieb, fehlte der Spieler am Sonntag auf dem Trainingsplatz der Hamburger: „Der wechselwillige Immanuell Pherai (möchte zu Nürnberg) fehlt heute auf dem Trainingsplatz“, so der Wortlaut.


