Seltenheit in der 2. Bundesliga bei FCN gegen Preußen Münster

„Immer spannend“ - Der 1. FC Nürnberg sei zudem eine Mannschaft in „einer guten Energie“.

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Foto: DO IT NOW Media

Seltenes Treffen

Wenn der 1. FC Nürnberg am 20. Spieltag Preußen Münster im Max-Morlock-Stadion empfängt, kommt es zu einer echten Seltenheit in der 2. Bundesliga. Denn beide Mannschaften spielen derzeit ein System, das sonst kein weiterer Ligakonkurrent nutzt.

Insofern freut sich Preußen-Trainer Alexander Ende auf ein besonderes Duell: „Zwei Systeme, die ähnlich angelegt sein werden. Ich denke, dass es ein Raute-auf-Raute-Treffen wird“, kommt der 46-Jährige auf die jeweiligen 4-Raute-2-Formationen zu sprechen, die er und sein Gegenüber Miroslav Klose bevorzugen. „Immer spannend“, findet Ende – und stellt die entscheidende Frage: „Wer bringt seine Themen durch?“

Ende sieht formstarken FCN

Unabhängig von der taktischen Ausrichtung erwartet Ende einen starken Gegner. Trotz der jüngsten 0:2-Niederlage bei Darmstadt 98 habe der FCN aus seiner Sicht einen guten Start in die Rückrunde hingelegt: „Nürnberg hat das letzte Spiel verloren, obwohl sie auch dort eine gute Leistung gebracht haben“, will er sich vom reinen Ergebnis nicht blenden lassen.

Wohl auch deshalb, weil der Club eine Woche zuvor beim Jahresauftakt überzeugte: „Das erste Spiel war bärenstark“, erinnert der Preußen-Trainer an den 3:2-Sieg über die SV Elversberg.

Folglich sieht Ende eine „gute Mannschaft“, „die in einer guten Energie ist“. Wie schon viele Trainer vor ihm hebt auch er die individuelle Klasse der Nürnberger hervor: „Sehr viel individuelle Qualität“, erkennt er auf Seiten des FCN.

Preußen wollen punkten

Chancenlos sieht Ende seine Mannschaft dennoch nicht: „Nichtsdestotrotz sind wir in der Lage, auch in Nürnberg wieder ein gutes Spiel zu machen.“ Auch wenn beide Teams derzeit sechs Tabellenplätze trennen, könnten die Münsteraner als Tabellen-15. mit einem Auswärtssieg bis auf zwei Punkte an den aktuellen Tabellenneunten heranrücken.

Anders als in drei der letzten vier Spieltage will Ende diesmal etwas Zählbares mitnehmen: „Punkte mitzunehmen – das ist unser Ziel für Freitag.“