Markhiyevs Aber
Dem 1. FC Nürnberg ist im Sommer mit der Verpflichtung von Adam Markhiyev ein echter Coup gelungen. Der finnische Nationalspieler avancierte beim FCN auf Anhieb zum absoluten Leistungsträger und Unterschiedsspieler im Mittelfeldzentrum.
Seine starke Hinrunde hatte lediglich ein „Aber“ – dass er selten komplett durchtrainieren konnte, sondern sich stattdessen unter anderem aufgrund von Knöchelproblemen von Spiel zu Spiel hangeln musste.
Noch nicht dabei
Ähnlich gestaltete sich für den 23-Jährigen der Start ins neue Jahr. Vom vorletzten Hinrundenspiel auf Schalke trug Markhiyev Knieprobleme davon. Im Nürnberger Wintertrainingslager verpasste er zunächst die Teameinheiten. „Läuferisch sieht es gut aus, da konnte er viele Sachen abdecken“, trainierte er laut Trainer Miroslav Klose fleißig individuell.
Reaktion abwarten
Im Rahmen des Testspiels gegen Zürich verriet der Weltmeister zudem, dass Markhiyev zuletzt auch wieder mit Ball trainierte: „Die letzten zwei Tage war er an der Kugel, das war auch ordentlich. Jetzt müssen wir die Reaktion abwarten.“
Beim FCN hofft man natürlich, dass er bis zum Rückrundenstart am Samstag gegen Elversberg wieder einsatzfähig ist: „Eine Maschine ist er sowieso, aber ich will ihn auch fit bekommen. Das ist für mich entscheidend.“ Die Hoffnung, dass es klappt, ist für Klose gegeben: „Ich glaube schon, dass er ein Thema werden kann.“
Viel Lob für den Ersatz
Sollte es bei Nürnbergs Nummer 6 nicht reichen, würde ihn aller Voraussicht nach erneut Tom Baack ersetzen. „Er spielt seinen Stiefel runter. Ich will gar nicht wissen, wie viel er heute gelaufen ist“, war der Trainer auch beim 7:1-Erfolg gegen die Schweizer mit dem ehemaligen Verler zufrieden. Obwohl dieser bis zum 17. Spieltag auf seinen ersten Startelfeinsatz warten musste, erneuert Klose seine Wertschätzung für den 26-Jährigen: „Das habe ich schon öfters gesagt – ich bin dankbar, so einen Spieler zu haben als Trainer.“



