Abgerutscht
Noch Anfang Oktober konnte die Leihgabe des 1. FC Nürnberg drei von vier Spielen zu null gestalten. Seitdem kam für Nicolas Ortegel jedoch keine weitere weiße Weste hinzu. Auch ergebnistechnisch gelang dem BFC Dynamo, für den das FCN-Eigengewächs in dieser Spielzeit aufläuft, nicht mehr viel. Aus den vergangenen fünf Partien konnte man nur noch zwei Zähler einfahren, sodass die Berliner in der Regionalliga Nordost auf den fünfzehnten Platz abrutschten – und nur noch fünf Punkte vor den Abstiegsrängen liegen.
Trainerwechsel
Auch wenn die Ergebnisse zuletzt unglücklich zustande kamen, trennte sich Ortegels Verein nun von Cheftrainer Dennis Kutrieb. Nachfolger wird mit Sven Körner der bisherige Co-Trainer, der die Mannschaft bis zum Saisonende stabilisieren soll. Darüber hinaus wird mit Chris Reher der ehemalige Kapitän, der zuletzt im Nachwuchsbereich tätig war, neuer Co-Trainer. Etwas überraschend ist dabei die Begründung der Verantwortlichen. „Der BFC wolle den eingeschlagenen Weg fortsetzen und setze auf Kontinuität innerhalb des bestehenden Trainerteams“, schreibt die Lausitzer Rundschau dazu. Einige Fans spekulieren hingegen über finanzielle Beweggründe.
Zufrieden mit Ortegel
Trotz der Krise scheint man mit Nicolas Ortegel nach wie vor zufrieden zu sein. Der Berliner Kurier schrieb zwischenzeitlich, dass der 21-Jährige sein Team „auf ein höheres Level“ hebt. Der BFC titulierte ihn auf der vereinseigenen Website als „Fels in der Brandung“. Auch in den letzten Wochen soll er sich stets als souveräner Rückhalt präsentiert haben.
Selbst lobte der gebürtige Erlanger Mitte Oktober unter anderem seinen Torwarttrainer Daniel Haas, der selbst als Profi beispielsweise für die TSG Hoffenheim in der Bundesliga auflief: „Was die ganzen technischen Abläufe angeht, sprechen wir sehr viel darüber. […] Man merkt ihm seine Erfahrung an, deswegen ist er auf jeden Fall sehr wertvoll für mich.“
Interessant wird, ob Ortegel, der in Berlin „alles rausziehen und mitnehmen“ möchte, nach der Saison zum 1. FC Nürnberg zurückkehren wird. Schließlich ist die Torhüterposition in der U23 derzeit mit Robin Lisewski gut besetzt.



