Kein Wiedersehen mit Bochum
Im September wäre es beinahe zu einem Wiedersehen zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dieter Hecking gekommen. Doch der 56-Jährige, der zwischen 2009 und 2024 als Trainer und Sportvorstand beim Club arbeitete, wurde unmittelbar vor dem Auswärtsauftritt des VfL Bochum im Max-Morlock-Stadion entlassen. Der Saisonstart mit lediglich drei Punkten aus den ersten fünf Spieltagen bewog die Verantwortlichen des VfL damals dazu, Hecking noch vor der 1:2-Niederlage beim Club von seinem Trainerposten zu entbinden.
Kein Karriereende – neuer Job in der 2. Bundesliga?
Schon unmittelbar nach seiner Freistellung kündigte der gebürtige Westfale an, seine Karriere keinesfalls beenden zu wollen: „So werde ich nicht aufhören“, stellte er in einem Podcast von Radio Bochum klar. „Ich fühle mich gut. Ich habe die Power, ich brauche keine lange Auszeit. So bin ich nicht. Ich könnte sicherlich auch wieder loslegen.“
Nun soll einer der kommenden FCN-Gegner offenbar mit dem Gedanken spielen, Hecking zu verpflichten. Hannover 96 muss sich darauf vorbereiten, dass Sportchef Marcus Mann den Verein womöglich in Richtung Salzburg verlässt. Als möglicher Nachfolger werde laut kicker auch Hecking gehandelt – der immerhin schon von 2006 bis 2009 bei den Niedersachsen als Trainer arbeitete.
Nur Außenseiterchancen
Allerdings werden dem Ex-Nürnberger nur Außenseiterchancen eingeräumt. Mit Jörg Schmadtke soll ein weiterer ehemaliger Hannoveraner deutlich stärker im Fokus stehen. Insofern bleibt abzuwarten, ob es in naher Zukunft tatsächlich zu einem erneuten Wiedersehen zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dieter Hecking kommt – auf jeden Fall aber nicht bereits am 17. Spieltag vor Weihnachten, wenn der aktuelle Tabellenfünfte in Franken gastiert.



