Kaum Stürmertore
Der Angriff ist nach wie vor das große Problem beim 1. FC Nürnberg. Gerade einmal vier Stürmertore – drei durch Mohamed Ali Zoma und eines durch Adriano Grimaldi – kann der FCN nach 15 Spieltagen vorweisen. Laut Transfermarkt.de ist das mit Abstand die schwächste Quote der Liga. Davor liegen die Stürmer von Fortuna Düsseldorf und Holstein Kiel mit immerhin jeweils sieben Treffern. Ganz oben stehen die SV Elversberg und der SV Darmstadt 98, deren Angreifer jeweils 18 Tore beisteuern konnten.
Erstes Gerücht aus Zypern
Angesichts dieser mageren Zahlen ist es nur logisch, dass sich Spekulationen über mögliche Winterneuzugänge häufen – zumal das Transferfenster in drei Wochen öffnet, die im Sommer geholten Angreifer Mickael Biron und Semir Telalovic außen vor stehen und sogar wieder abgegeben werden könnten. Entsprechend machte nun bereits ein erstes Gerücht aus Zypern die Runde.
Laut dem zypriotischen Fußballpodcast „This is Mappa“ habe der FCN Nikolas Koutsakos auf dem Radar – eine Meldung, die auch schon bei Transfermarkt.de auftauchte. Der 22-Jährige stürmt für APOEL Nikosia und kommt in dieser Spielzeit auf zwei Tore und eine Vorlage in neun Ligaeinsätzen. Beim 29-fachen Meister Zyperns ist der Angreifer allerdings meist nur Joker und stand erst zweimal in der Startelf. Wie die BILD bereits via X mitteilte, soll an diesem Gerücht jedoch nichts dran sein – was sich mit CLUBFOKUS-Informationen deckt.
Abgänge nötig
Dass der FCN Verstärkung für die Offensive braucht, ist angesichts der eingangs erwähnten Zahlen unbestritten. Allerdings dürfte die Voraussetzung dafür sein, zunächst Spieler aus dem aktuell noch sehr aufgeblähten Kader abzugeben. Telalovic und Biron sind dabei längst nicht die einzigen Profis, die in den Überlegungen von Miroslav Klose derzeit kaum eine Rolle spielen – und damit Platz und Budget für Neuzugänge blockieren.



