FCN-Lebensversicherung Zoma
Er ist so etwas wie die Lebensversicherung des 1. FC Nürnberg: Mohamed Ali Zoma. Der 22-jährige Angreifer kam vor der Saison aus der drittklassigen italienischen Serie C und avancierte nach einer kurzen Anpassungsphase zum zuverlässigen Torjäger.
Sein Treffer zum 3:0-Endstand gegen Schalke 04 bedeutete bereits sein zwölftes Tor in 28 Einsätzen – dazu kommen fünf Vorlagen. Immer wenn Zoma direkt an einem Treffer beteiligt war, verlor der FCN nicht. Die Bilanz: sieben Siege, sechs Unentschieden und 2,08 Punkte pro Spiel.
Zoma-Zukunft offen – Klose reagiert
Nur allzu verständlich also, dass zahlreiche Klubs aus Europa ihre Fühler nach Zoma ausstrecken sollen, wie die BILD kürzlich berichtete. Ebenso logisch ist, dass der Club seinen Top-Torschützen nur allzu gerne halten und nicht schon nach einem Jahr wieder abgeben würde.
Nichtsdestotrotz scheint die Zukunft des Italieners über diesen Sommer hinaus offen zu sein, wie er nach der jüngsten Partie selbst andeutete: „Ich weiß es noch nicht“, entgegnete er auf die Frage nach seiner Zukunft. „Ich möchte die Saison beenden und danach werden wir sehen“, verwies er darauf, dass es der Job seines Beraters sei, sich um derartige Angelegenheiten zu kümmern.
Einen konkreten Plan oder bereits eine Entscheidung soll es offenbar noch nicht geben: „Ich fühle mich hier wohl. Im Fußball kann alles passieren.“ Aussagen, auf die Klose mit einer augenzwinkernden Drohung reagierte: „Dann werde ich ihm gleich ein bisschen was sagen.“ Schon mehrfach habe der Trainer Gespräche mit Zoma geführt, kann aber keine Prognose abgeben: „Da müssen wir abwarten, was passiert“, stellt sich der 47-Jährige auf mögliche Angebote ein: „Das wird kommen, ich bin lange genug im Geschäft.“
Klose genießt Zusammenarbeit
Grundsätzlich genießt der FCN-Trainer die Zusammenarbeit mit Zoma aber sehr: „Ein bisschen Weg ist noch mit ihm zu gehen. Aber er ist ein fantastischer Junge. Ich arbeite unheimlich gerne mit ihm. Er ist sehr klar im Kopf, will sich stetig verbessern.“
Ob Zoma seinen Weg beim 1. FC Nürnberg auch in der kommenden Saison fortsetzen wird, scheint nach den jüngsten Aussagen allerdings weiterhin offen.


