Abwarten
Die Euphorie rund um den 1. FC Nürnberg ist nach dem 3:0-Erfolg am ersten Spieltag der neuen Zweitligasaison spürbar groß. „Wir sind natürlich froh, dass wir gegen einen guten Gegner auf diese Art und Weise gewonnen haben“, kommentiert FCN-Mittelfeldspieler Finn Ole Becker den Heimsieg.
Gleichzeitig möchte der Linksfuß nicht zu vorschnell über große Ziele und Träume philosophieren. „Erst mal abwarten“, lautet seine Devise. „Das Derby ist sehr, sehr wichtig für uns, die ganze Stadt und die Fans“, weiß er um die Bedeutung des am Samstag anstehenden Duells bei der SpVgg Greuther Fürth: „Der Sieg [gegen Dresden] zählt nur, wenn wir nächste Woche auch gewinnen. Das wollen wir auch.“
Vorfreude
Auch Tim Janisch legte unmittelbar den Fokus auf Samstag, wie er via ClubTV sagt: „Jetzt ist die Vorfreude groß aufs Derby.“ Als Nürnberger Eigengewächs braucht man den FCN-Rechtsverteidiger freilich nicht extra zu motivieren: „Die Fans haben uns nochmal schön eingeschweißt und wir sind ready.“
Reicherts Marschroute
Kapitän Jan Reichert betont: „Derby ist natürlich immer sehr speziell.“ In seiner ersten Profisaison für den Club gewann er mit seiner Mannschaft nicht nur beide Duelle souverän, sondern spielte auch jeweils zu null. Ähnliches visiert er auch für Samstag an. „Wir versuchen, uns akribisch vorzubereiten, richtig Gas zu geben und die Intensität, die es benötigt, dann am Wochenende reinzukriegen. Und dann fahren wir zum Derby und versuchen natürlich alles, um es zu gewinnen“, skizziert er den Fahrplan für die kommenden Tage.
Mit einem Sieg könnte der 1. FC Nürnberg sich nicht nur früh oben in der Tabelle festsetzen, sondern auch die bereits nach dem ersten Spieltag vorhandene Euphorie weiter verstärken. An der Bedeutung der Partie dürfte bei den FCN-Profis jedenfalls kein Zweifel bestehen.


