Wichtiger Faktor: Darum funktioniert die neuformierte FCN-Abwehr schon

Insbesondere hinter der Innenverteidigung des 1. FC Nürnberg stand vor Saisonbeginn ein großes Fragezeichen.

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Foto: DO IT NOW Media

FCN muss „von neuem anzufangen“ in der Abwehr

Es war das große Fragezeichen vor dem Saisonstart: die Abwehrreihe des 1. FC Nürnberg. Schließlich musste man nicht nur den Abgang des stark eingespielten Duos im Zentrum um Luka Lochoshvili und Fabio Gruber Richtung Bundesliga verkraften, sondern darüber hinaus kehrten auch die geliehenen Außenverteidiger Berkay Yilmaz und Henri Koudossou zunächst zu ihren Stammvereinen zurück. „Das war unser Trumpf“, sagte Trainer Mirolsav Klose im Sommer bei NN.de und stellte fest: „Jetzt gilt es, wieder von neuem anzufangen.“

Zunehmend stabilere FCN-Abwehr

Nach fünf Spieltagen darf man angesichts des historischen Starts mit 13 Punkten festhalten, dass dieser Neuanfang bereits gut gelungen ist. Zwar offenbarte die neue Defensive schon den einen oder anderen Wackler, scheint von Woche zu Woche aber stabiler zu werden. Dabei half sicherlich, dass die beiden Außenverteidiger Tim Janisch und Eric Porstner als Eigengewächse schon länger bei den FCN-Profis, wenn zuvor in zweiter Reihe, dabei sind – und dementsprechend die Anforderungen bereits kennen.

Wichtiger Faktor: „Von Tag eins“

Doch das Herzstück der Abwehr besteht aus zwei Zugängen, die gleichzeitig die einzigen beiden gesetzten Spieler sind, die nicht schon in der Vorsaison beim Club spielten. Dementsprechend groß war die Ungewissheit, wie gut die bislang in der 2. Bundesliga unbekannten Alexios Kalogeropoulos und Fynn Otto harmonieren würden. Letzterer stellt beim Franken Fernsehen einen entscheidenden Faktor heraus, warum sich das Duo bereits so früh gefunden hat: „Das Gute war, dass Alexios und ich frühzeitig geholt wurden, dass wir von Tag eins der Vorbereitung da waren und man sich gut kennengerlernt hat. Und geschaut hat: wie tickt der andere?“

Zudem habe Co-Trainer Javier Pinola eine entscheidende Rolle gespielt: „Natürlich muss sich das auch erst einmal einspielen mit zwei Innenverteidigern. Aber wir haben auch viele gute Leitlinien von Pino bekommen, wie wir uns defensiv verhalten sollen und es klappt sehr gut zurzeit“, verrät der 24-jährige Sommerzugang vom SC Verl das Erfolgsrezept.

„Verstecken müssen wir uns vor keinem“

Nicht nur mit dem Zusammenspiel mit seinen Abwehrkollegen, sondern auch mit dem Saisonstart insgesamt ist Fynn Otto wenig überraschend zufrieden. „Die Ergebnisse sprechen für sich. Das kann kein Zufall sein nach fünf Spielen“, konstatiert er und blickt optimistisch nach vorne: „Wir wissen, was für eine Qualität an Spielern wir im Kader haben und was für eine Spielanlage haben. Verstecken müssen wir uns vor keinem.“ Umso weniger, wenn sich die Defensive weiterhin so stabilisiert wie in den letzten Wochen. Verbesserungspotenzial gibt es dennoch immer, wie auch der Innenverteidiger weiß.