„Wenn sie mich heute wollen, wäre ich bereit“: FCN-Verteidiger Kalogeropoulos mit klaren Karriereambitionen

Für den Innenverteidiger des 1. FC Nürnberg dürfte dabei der Karriereweg von Stefanos Tzimas als Beispiel dienen.

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Foto: DO IT NOW Media

Positives Zwischenfazit

Erst im Sommer kam Alexios Kalogeropoulos aus Griechenland zum 1. FC Nürnberg – einen Schritt, den er bewusst ging, um seine Heimat und die eigene Komfortzone zu verlassen und sich weiterzuentwickeln. „Nürnberg ist definitiv ein Verein, bei dem man sich als Fußballer weiterentwickeln kann. Mir persönlich hat der Verein sehr geholfen, und ich glaube, dass ich inzwischen einen weiteren Schritt nach vorne gemacht habe“, zieht der 22-Jährige im Gespräch mit Box2Box by Betsson ein positives Zwischenfazit.

Bereit für nächsten Schritt

Nichtsdestotrotz blickt Kalogeropoulos bereits in die Zukunft, was seine Karriereplanung betrifft. Schon mit 17 Jahren hatte der Innenverteidiger die Chance, Griechenland zu verlassen und zum italienischen Topklub AS Rom zu wechseln. „Aber ich hatte damals das Gefühl, dass das Niveau für mich zu diesem Zeitpunkt noch zu hoch war“, erklärt der U21-Nationalspieler, der sich heute für einen derartigen Wechsel gewappnet sieht: „Wenn sie mir heute sagen würden, dass sie mich wollen, wäre ich natürlich bereit.“

Die 2. Bundesliga und der FCN sollen aber längst nicht das Ende der Fahnenstange seiner Karriereentwicklung sein, wie Kalogeropoulos verrät: „Ich bin natürlich nach Nürnberg gekommen, um mich zu verbessern. Und genauso, wie ich bereits einen Schritt nach vorne gemacht habe, möchte ich auch in Zukunft den nächsten Schritt machen.“

Insofern verfolgt der robuste Rechtsfuß hohe Ziele für seine Zukunft: „Ich möchte auf einem noch höheren Niveau spielen, bei einem besseren Verein, der an größeren Wettbewerben teilnimmt.“

Freund und Beispiel Tzimas

Als Beispiel dafür, wie man sich beim 1. FC Nürnberg weiterentwickeln und anschließend den großen Karriereschritt schaffen kann, dürfte ihm sein Freund Stefanos Tzimas dienen. Der Stürmer wechselte 2025 vom Club in die Premier League zu Brighton & Hove Albion und spielte auch bei Kalogeropoulos‘ Entscheidung für Nürnberg eine wichtige Rolle.

Als der FCN erstmals Interesse an ihm zeigte, griff der Innenverteidiger direkt zum Telefon und fragte Tzimas um Rat – noch bevor er seine eigene Familie eingeweiht hatte. „Er sagte mir, dass es dort sehr gut sei und sich der Wechsel lohne“, erinnert sich Kalogeropoulos. Inzwischen wohnt er sogar im ehemaligen Haus seines griechischen Landsmanns.

Gutes Mannschaftsgefüge beim FCN

Bevor es für Kalogeropoulos selbst so weit ist, möchte er sich allerdings bei seiner aktuellen Mannschaft weiterentwickeln, in der er sich offenbar sehr wohlfühlt. „Ehrlich gesagt habe ich persönlich schon während der Vorbereitung gemerkt, dass die Stimmung sehr gut ist – auch abseits des Platzes und in der Kabine. Ich war überzeugt, dass wir einen sehr guten Start hinlegen und uns als Mannschaft weiterhin gut entwickeln würden“, darf sich der Sommerneuzugang durch den bisherigen Saisonverlauf bestätigt fühlen.

Besonders die junge Altersstruktur der Mannschaft empfindet er als Vorteil: „Der älteste Spieler ist 28 oder 29 Jahre alt, und alle anderen sind 25 oder jünger. Dadurch können wir alle etwas unbeschwerter spielen und jeder kann sein Talent zeigen. Wir müssen keine Angst haben, dass uns ein älterer Spieler ‚zusammenstaucht‘, wenn wir einen Fehler machen.“

Klose hilft Kalogeropoulos

Auch Trainer Miroslav Klose spielt bei seiner Entwicklung eine wichtige Rolle. Schon Tzimas hatte ihm vor dem Wechsel versichert, dass der Weltmeister von 2014 ihm sowohl sportlich als auch menschlich helfen werde. Besonders profitiere Kalogeropoulos davon, dass Klose ihm aus seiner eigenen Erfahrung als Stürmer erklären könne, wie sich gegnerische Angreifer in bestimmten Situationen bewegen.

„Der Trainer hilft mir vor allem bei meiner individuellen Entwicklung“, erklärt der griechische U21-Nationalspieler, der beim FCN somit die Grundlage für seinen nächsten Karriereschritt schaffen möchte. Womöglich könnte der nächste Karriereschritt aber auch zunächst mit dem 1. FC Nürnberg gelingen – durch einen Aufstieg in die Bundesliga.