„Wenn nicht, drohen Abstiegssorgen“ – Trainer kategorisiert FCN ein

Der 1. FC Nürnberg habe wie einige andere Zweitligisten „eine richtig gute erste Elf“.

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Christian Eichner und Miroslav Klose beim Handshake | Foto: DO IT NOW Media

2. Bundesliga kehrt zurück

Am Freitagabend ist es endlich soweit: Die 2. Bundesliga kehrt zurück und startet mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem VfL Bochum und Hertha BSC. Für den 1. FC Nürnberg geht es dann zwei Tage später im heimischen Max-Morlock-Stadion gegen Dynamo Dresden los. Ein Duell auf Augenhöhe – zumindest wenn man dem bis zum Ende der vergangenen Saison dienstältesten Trainer der 2. Bundesliga glaubt.

Eichner kategorisiert auch den FCN ein

Denn nach über sechs Jahren trennten sich im Sommer die Wege zwischen dem Karlsruher SC und Christian Eichner. Bislang hat sich der 43-Jährige noch keiner neuen Aufgabe gewidmet. Für den kicker gab der ehemalige Außenverteidiger nun seine Prognose für die kommende Zweitligasaison ab. Den FCN ordnet der 217-malige Zweitligatrainer dabei „ins ganz breite Mittelfeld“ ein:

„Dort sehe ich etliche Mannschaften, die definitiv über eine richtig gute erste Elf verfügen wie Bochum, Hertha, St. Pauli, Nürnberg, Kiel, Magdeburg und Dresden. Auch den KSC zähle ich zu dieser Kategorie, wenn alle fit sind.“

Zwischen Auf- und Abstiegskampf

Allen diesen Mannschaften traut Eichner grundsätzlich zu, sich in den Aufstiegskampf einzuschalten: „Jeder kann jeden schlagen auf diesem Level, und wenn du konstant punktest, wirst du automatisch Anschluss nach oben halten.“

Gleichzeitig warnt der gebürtige Sinsheimer aber auch vor der Ausgeglichenheit der Liga: „Wenn nicht, drohen Abstiegssorgen bis zum Ende.“

Trainereinfluss und Kaderbreite entscheidend

Gerade wegen dieses schmalen Grats misst Eichner dem Einfluss der Trainer eine entscheidende Rolle bei: „Es entscheiden immer wieder Kleinigkeiten, das macht den Einfluss der Trainer umso relevanter.“

Auf den 1. FC Nürnberg übertragen heißt das: Gerade die Arbeit von Miroslav Klose und die richtigen Entscheidungen während des Spiels inklusive Einwechslungen könnten den Unterschied ausmachen.

Denn auch bei der Kaderbreite sieht Eichner einen wichtigen Faktor: „Echte Qualitätsunterschiede zeigt oft erst ein Vergleich der Kaderspieler 12 bis 18. Das macht sich auf Strecke zwar bemerkbar, kann für den Ausgang jedes einzelnen Spiels aber völlig irrelevant sein.“

Am Sonntag hat der 1. FC Nürnberg gegen Dynamo Dresden nun direkt die Chance, all diese benötigten Qualitäten unter Beweis zu stellen.