„Wenige – aber es gibt welche“: FCK-Trainer sieht Schwächen beim FCN

Torsten Lieberknecht lobt den 1. FC Nürnberg vor dem Topspiel ausdrücklich. Dennoch glaubt der Lauterer Trainer, Ansatzpunkte gefunden zu haben.

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Foto: DO IT NOW Media

Nächstes Topspiel

Am Samstagabend empfängt der 1. FC Nürnberg den 1. FC Kaiserslautern zum nächsten Spitzenspiel im Max-Morlock-Stadion. Der FCN trifft als Tabellenzweiter trifft dabei auf den Viertplatzierten – und damit auf einen weiteren Gegner, der nach einem gelungenen Saisonstart ebenfoben mitmischt.

Auch FCK-Trainer Torsten Lieberknecht blickt mit großer Vorfreude auf die Begegnung. Im Gespräch mit dem Fanmagazin Der Betze brennt bezeichnete er Nürnberg und den darauffolgenden Ligagegner Hertha BSC als „zwei Hochkaräter“. Dazwischen steht für die Pfälzer zudem das Pokalspiel bei Hannover 96 an.

Lob und Schwächen

Besonders interessant ist, wie Lieberknecht die Entwicklung des Clubs bewertet. „Es macht als Außenstehender Spaß, da zuzuschauen“, lobt der 53-Jährige die Nürnberger Spielweise – und bezeichnete die Franken bereits als „outstanding“ und die aus seiner Sicht derzeit „beste Mannschaft der Liga“.

Gleichzeitig hat sich der Lauterer Trainer bereits intensiv mit der Mannschaft von Miroslav Klose beschäftigt. Dabei will er trotz der bisherigen Erfolge auch Ansatzpunkte erkannt haben: „Das sind wenige – aber es gibt welche.“

Welche konkreten Schwächen er beim FCN ausgemacht hat, verriet Lieberknecht allerdings nicht.

Intensität entscheidend

Für das direkte Duell erwartet der FCK-Trainer vor allem einen intensiven Schlagabtausch. Obwohl mit Nürnberg eine offensivstarke Mannschaft auf einen defensivstarken Gegner trifft, sieht Lieberknecht den Schlüssel zum Erfolg nicht ausschließlich in diesen Qualitäten.

„Die Intensität wird das Spiel entscheiden“, lautet seine Prognose. Auf Nachfrage betonte er, dass dies am kommenden Spieltag besonders gelten werde.

Personell könnte Kaiserslautern dabei wieder auf Jacob Rasmussen zurückgreifen. Der Innenverteidiger, der gegen Bochum aufgrund muskulärer Probleme fehlte, absolvierte am Dienstag zumindest Teile des Mannschaftstrainings. Ob er am Samstag tatsächlich zur Verfügung steht, ist noch offen.

Für den FCN wird es derweil darum gehen, nach zuletzt zwei Unentschieden wieder dreifach zu punkten – und um die derzeit drei Zähler entfernten Pfälzer weiterhin auf Abstand zu halten.