
2025 noch zum FCN – nun Karriereende
Erst im Januar 2025 gab der 1. FC Nürnberg die Verpflichtung des Innenverteidigers bekannt – mit dem Verweis auf dessen gute Ausbildung: „Durch seine langjährige Ausbildung in einem Nachwuchsleistungszentrum und seine Erfahrungen bei Nationalteams, weiß er genau worauf es ankommt und wird seine Fähigkeiten gut einbringen können“, kommentierte der damalige Nachwuchschef Michael Wiesinger den Transfer von Jakov Suver von der U23 des VfB Stuttgart zu der des FCN.
Inzwischen ist bekannt: Im Alter von nur 22 Jahren absolvierte der Innenverteidiger sein letztes Profispiel, ehe er im Januar dieses Jahres seine aktive Karriere beendete.
Letzte Station in kroatischer erster Liga
Damit folgten auf die Rückrunde 2024/25, in der er neunmal für den kleinen Club auflief und diesen anschließend wieder verließ, nur noch neun weitere Pflichtspiele für den damaligen kroatischen Erstligisten HNK Vukovar. Sein letztes Spiel absolvierte Suver im Oktober 2025.
Vor diesen beiden letzten Stationen seiner Karriere hatte der ehemalige deutsche und kroatische Jugendnationalspieler, der aus der Jugend des VfB Stuttgart stammt, immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Mehrere langwierige Knie- und Muskelverletzungen sorgten dafür, dass der Abwehrspieler zweieinhalb Spielzeiten gänzlich verpasste, nachdem er mit 18 Jahren für die U23 der Schwaben debütiert hatte.
Betreiber einer Fußballschule
„Im Januar 2026 habe ich meine aktive Laufbahn beendet. Was bleibt, ist die Erfahrung von über einem Jahrzehnt Leistungsfußball“, schreibt Suver auf seiner Homepage. Und diese Erfahrung möchte der inzwischen 23-Jährige nun an die Jugend weitergeben.
„Zwölf Jahre NLZ, zwei Nachwuchsnationalmannschaften, eine abgeschlossene Profikarriere — und jetzt die Arbeit, die mir am meisten bedeutet: Spieler:innen einen Schritt weiterbringen.“ Denn inzwischen betreibt Suver seine eigene Fußballschule in Stuttgart.
So folgte auf das ungewöhnlich frühe Ende seiner aktiven Laufbahn direkt der nächste Schritt im Fußball. Statt selbst auf dem Platz zu stehen, möchte der ehemalige Nürnberger, dessen Bruder Mario 2021/2022 14-mal für die FCN-Profis auflief, seine Erfahrungen nun an die nächste Generation weitergeben.

