Warum Jonas Urbig der Nachfolger von FCN-Torhüter Jan Reichert wird

Nicht beim 1. FC Nürnberg, sondern vielmehr in der deutschen Nationalmannschaft.

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Fotos: DO IT NOW Media | Werner100359, FC RB Salzburg gegen FC Bayern München (2026-01-06 Testspiel) 14, CC BY-SA 4.0

FCN bereitet Reichert-Abgang vor

Insbesondere nach seiner starken Saison bereitet man sich beim 1. FC Nürnberg darauf vor, dass Jan Reichert den Verein verlassen könnte. „Es geht darum, sich für eine mögliche Zeit nach Jan aufzustellen”, erklärte Torwarttrainer Dennis Neudahm im April gegenüber dem Kicker. Allerdings ohne zu wissen, wann dieser Zeitpunkt kommen könnte: „Das kann schnell gehen, aber auch noch zwei oder drei Jahre dauern.”

FC Bayern-Torhüter Urbig übernimmt Reichert-Rolle

Bereits jetzt dürfte feststehen, dass Reicherts Nachfolger im Nürnberger Tor nicht Jonas Urbig wird. Schließlich soll der 22-Jährige über kurz oder lang das Erbe von Manuel Neuer sowohl beim FC Bayern München als auch in der deutschen Nationalmannschaft antreten – wenngleich er für die bevorstehende Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko von Bundestrainer Julian Nagelsmann noch nicht für den finalen 26er-Kader nominiert wurde.

Trotz seiner Nicht-Nominierung wird Urbig aber dennoch mit dem DFB nach Amerika reisen – womit er auf andere Weise zum Nachfolger von FCN-Keeper Reichert wird. Zur Erinnerung: Im Sommer 2024, als sich die deutsche Nationalmannschaft im fränkischen Herzogenaurach auf die Heim-Europameisterschaft vorbereitete, unterstützte Reichert das dreiköpfige Torhüterteam um Neuer im Training. Genau diese Rolle übernimmt zwei Jahre später nun Urbig.

„Der Hauptgrund ist: Wir wollen im Training einen vierten Torwart zur Verfügung haben, der sich in alles reinwirft, der immer Vollgas gibt“, erklärte Nagelsmann.

Reicherts starke Entwicklung seit 2024

Eine Erfahrung, die Reichert nicht missen wollte: „Das ist eine so prägende Zeit hier für meine Zukunft und meinen weiteren Werdegang“, erklärte der heute 24-Jährige damals im DFB-Interview.

Und eine Zeit, die seiner Profi-Karriere zumindest nicht schadete. Schließlich folgte darauf zunächst eine solide erste und nun eine sehr starke zweite Saison in der 2. Bundesliga beim 1. FC Nürnberg – Leistungen, die inzwischen offenbar auch Interesse aus der Bundesliga geweckt haben sollen.