WM erneut ohne FCN-Beteiligung
Am Donnerstag ist es soweit: Die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko beginnt. Ein Turnier, das zum dritten Mal in Folge nach 2018 und 2022 ohne direkte Beteiligung des 1. FC Nürnberg stattfinden wird.
Denn keine der Nationen der aktuellen FCN-Nationalspieler um Adam Markhiyev (Finnland), Fabio Gruber (Peru), Styopa Mkrtchyan (Armenien) oder Luka Lochoshvili (Georgien) konnte sich für die Endrunde qualifizieren.
FCN hofft auf mehr „Freiheiten“
Obwohl dem Club dadurch keine Abstellungsgebühren zufließen, könnte die Weltmeisterschaft den Franken dennoch mehrere Millionen Euro einbringen. Zumindest dann, wenn ein bestimmtes Nürnberger Eigengewächs in den Fokus rückt.
„Da haben wir Gottseidank noch ein paar Eisen im Feuer“, sagte Joti Chatzialexiou mit Blick auf Weiterverkaufsbeteiligungen ehemaliger FCN-Spieler, die dem Verein in diesem Sommer zusätzliche Einnahmen bescheren könnten.
„Sie könnten uns vielleicht auch noch einmal eine andere Freiheit geben, Käufe zu tätigen, die man so nicht geplant hat“, erklärte der Sportvorstand.
Nach Brown: Nächstes FCN-Eigengewächs im Fokus?
Neben Nathaniel Brown – dessen Wechsel zum FC Bayern München unabhängig von der WM bereits als sehr wahrscheinlich gilt und dem FCN dank einer Weiterverkaufsbeteiligung von 12,5 Prozent zusätzliche Einnahmen bescheren wird – könnte auch Can Uzun den Nürnbergern weiteres Budget verschaffen.
Zwar berichtet die BILD: „Eintracht verhandelt aktuell mit keinem Verein über Uzun“ und der Offensivspieler soll eigentlich gehalten werden. Doch ein starkes Turnier mit der türkischen Nationalmannschaft könnte die Ausgangslage verändern.
Fünf Millionen durch Weiterverkaufsbeteiligung?
„Natürlich wissen Krösche und Co., dass es vorrangig darauf ankommen wird, was bei der WM passiert und welche Klubs danach auf der Matte stehen“, schreibt die BILD weiter.
Heißt: Sollte Uzun bei der Weltmeisterschaft auf sich aufmerksam machen, könnten Angebote eintreffen, die den Vorstellungen der Frankfurter entsprechen. Diese sollen laut Bericht bei mindestens 60 Millionen Euro liegen.
Da sich der FCN beim Verkauf seines Eigengewächses eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent gesichert hat – üblicherweise bezogen auf den Nettotransfergewinn – könnten im Idealfall bis zu fünf Millionen Euro nach Nürnberg fließen.
Hoffnung auf eine starke Uzun-WM
Insofern dürfte man beim 1. FC Nürnberg seinem ehemaligen Spieler und Eigengewächs auch aus nicht ganz uneigennützigen Gründen eine erfolgreiche Weltmeisterschaft wünschen.
Für Can Uzun und die Türkei geht es in der Gruppenphase gegen Australien, Paraguay und die USA. Spiele, die man am Valznerweiher vermutlich besonders aufmerksam verfolgen wird.


