Reichert wollte beim FCN bleiben
Im nun abgelaufenen Transfersommer musste der 1. FC Nürnberg den Abgang des ein oder anderen Leistungsträgers befürchten – unter anderem den von Jan Reichert. Zu Beginn der Vorbereitung hielten sowohl der Torhüter als auch der Club selbst seine Zukunft offen. „Es gab Angebote für Jan Reichert“, bestätigte Joti Chatzialexiou.
Inzwischen ist klar: Der neue Kapitän wird auch diese Saison beim FCN spielen und damit in sein letztes Vertragsjahr gehen. „Aber er wollte bleiben und wir wollten auch, dass er bleibt“, zeigt sich der Sportvorstand glücklich darüber. Nach dieser Spielzeit läuft das Arbeitspapier des 25-Jährigen allerdings aus.
Chatzialexiou „würde gerne verlängern“
Dass Reichert den Verein im nächsten Sommer ablösefrei verlässt, will man in Nürnberg logischerweise verhindern. „Jetzt würden wir den Vertrag gerne verlängern“, blickt Chatzialexiou zuversichtlich auf die bevorstehenden Gespräche. „Ich wünsche es mir, weil Jan für uns ein Paradebeispiel ist: Wenn man sieht, woher er kam und wie er sich entwickelt hat – das ist einfach brutal. Nicht nur als Fußballer, sondern auch als Persönlichkeit“.
Erst vor wenigen Tagen wurde der gebürtige Franke erstmals Vater, wodurch für ihn nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch im Privatleben neue Verantwortung hinzugekommen ist. „Er ist zurecht unser Kapitän, weil er brutal ehrgeizig ist und menschlich eine extrem feine Ader und ein gutes Gespür für die Mannschaft hat. Er ist ein sehr empathischer Mensch“, kommt Chatzialexiou ins Schwärmen über seine Nummer eins.
Keine Deadline für Reichert
Wann die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit Jan Reichert beginnen, verriet der Sportvorstand nicht. Eine Deadline soll es dafür jedenfalls nicht geben. „Wir werden irgendwann in die Gespräche einsteigen und hoffen, dass er bleiben wird.“ Angesichts der Ausführungen Chatzialexious scheint die Hoffnung groß, dass diese Gespräche zu einem positiven Ergebnis für den 1. FC Nürnberg führen.


