Sorge um Masouras wegen „Unwohlsein“ – FCN gibt leichte Entwarnung

Der 30-Jährige konnte sogar im Stadion den vielumjubelten Schlusspfiff beim Heimsieg des 1. FC Nürnberg miterleben – weitere Untersuchungen stehen dennoch aus.

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Foto: DO IT NOW Media

Bei FCN-Sieg: Geste für Masouras

Obwohl der 1. FC Nürnberg nach dem 2:1-Sieg über Hannover 96 und damit 13 Punkten aus den ersten fünf Spieltagen fast ausschließlich Grund zur Freude hatte, gab es eine Personalie, die etwas Sorge bereitete. Schließlich fiel Rechtsverteidiger Giannis Masouras kurzfristig vor dem Spiel aus. Beim Jubel nach dem zwischenzeitlichen 1:0-Führungstreffer durch Julian Justvan entschied sich die Mannschaft dazu, das Trikot des Griechen hochzuhalten. Eine schöne Geste, die gleichzeitig Fragen aufwarf.

„Es war so, dass er heute eben kurzfristig nicht im Kader war. Er ist für uns schon ein sehr, sehr wichtiger Spieler, der uns auch immer pusht. Es war einfach ein Zeichen von uns für unseren starken Zusammenhalt, den wir haben“, verriet Innenverteidiger Fynn Otto nach der Partie.

Unwohlsein bei Masouras

Masouras fiel nicht etwa wegen seiner Oberschenkelprobleme während der Trainingswoche aus, sondern klagte über „nächtliches Unwohlsein“, wie der Club erklärte. Miroslav Klose konkretisierte nach dem Sieg: „Gestern hat er unsere Ärzte angerufen und Unwohlsein beklagt. Dann sind sie ins Krankenhaus.“

Herausgekommen sei dabei aber nichts, weshalb weitere Untersuchungen und Auswertungen bevorstehen. Dementsprechend erhielt der Spieler kein grünes Licht für einen Einsatz: „Deswegen habe ich gesagt: Das ist klar, Gesundheit geht vor“, so der FCN-Trainer. Offenbar ist ein noch unklarer Infekt der Auslöser.

Mannschaft hält zusammen

Umstände, die natürlich auch die Mannschaft beeinflussten, wie der Torjubel zeigt. Klose: „Natürlich kriegt es die Mannschaft auch mit. Er war die ganze Zeit auch noch bei uns. Deswegen haben sich die Jungs entschieden, solch ein Zeichen zu setzen.“ Für den 48-Jährigen ein klares Zeichen von mannschaftlicher Geschlossenheit – und zwar nicht nur während des Spiels, sondern schon zuvor: „Spieler sind ins Krankenhaus gefahren und haben ihn begleitet. Das zeigt mir: der Zusammenhalt ist fantastisch.“

Masouras erlebt Schlusspfiff im Stadion

Insofern konnte der 1. FC Nürnberg die anfänglichen Sorgen um Giannis Masouras zunächst etwas entkräften. Ein ebenfalls gutes Zeichen: Der 30-Jährige war zur Schlussphase sogar im Max-Morlock-Stadion und konnte somit den lautstarken Jubel über einen überzeugenden Sieg miterleben. Bleibt nur zu hoffen, dass der Sommerneuzugang auch bald wieder auf dem Feld mitwirken kann.