Seit Oktober: FCN (fast) durchgehend auf Trainersuche

Seit Oktober sucht der 1. FC Nürnberg immer wieder nach Verstärkung für das Trainerteam von Miroslav Klose.

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Foto: DO IT NOW Media

Dauerthema

Noch im September 2025 sprach Miroslav Klose, Cheftrainer des 1. FC Nürnberg, davon, dass er über ein „fantastisches Trainerteam“ verfügt. Doch kurioserweise sind die Co-Trainer beim FCN so ziemlich genau seitdem ein Dauerthema. Anders als in der ersten Saison des Weltmeisters von 2014.

Damals verpflichtete der Club Jens Bauer, den Sportvorstand Joti Chatzialexiou unter anderem vom DFB kannte. Jerome Polenz, der bereits unter Cristian Fiél als Co-Trainer fungierte, sollte zunächst vor allem die Analyse leiten. Kurz nach dem Saisonstart verpflichtete man zudem Vereinslegende Javier Pinola – an dieser Konstellation sollte sich zunächst nichts ändern.

Seit Oktober

Dies hat sich in der abgelaufenen Spielzeit aber massiv verändert. Im Oktober 2025 trennten sich Bauer und der FCN – offiziell aus familiären Gründen, einig war man sich im Trainerteam aber bereits zu dieser Zeit nicht immer. Sein Nachfolger wurde zunächst Übergangstrainer Dominik Schmitt. Parallel dazu war man aber auch lange Zeit auf der Suche, um Bauer extern zu ersetzen. Dass Schmitt die Franken nach dem Saisonende in Richtung DAC Streda als Co-Trainer von Robert Klauß verlassen würde, war damals noch nicht abzusehen.

„Aufgrund der vielfältigen Anforderungen waren wir uns schon länger einig, unser Trainerteam wieder breiter aufstellen zu wollen“, freute sich Chatzialexiou, als man Matthias Kreutzer im März dieses Jahres verpflichten konnte. Dadurch schien das Trainerteam wieder komplett.

Noch immer auf der Suche

Der Zeitraum von Mitte März bis zum Saisonende – also etwa zwei Monate – sollte aber der einzige Zeitpunkt seit Oktober bleiben, in dem man sich nicht aktiv nach einem weiteren Mitglied für das Trainerteam von Klose umschauen musste. Am Saisonende trennte man sich von Jerome Polenz, der danach unter anderem von Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg umworben wurde – und sich für den Nürnberger Ligakonkurrenten entschied. So sucht man derzeit wieder nach einer Verstärkung.

Da Polenz für die Analyse verantwortlich war und auch durchaus für innovative Ideen bekannt war, dürfte das Profil seines Nachfolgers in eine ähnliche Richtung gehen. Dass man fast eine gesamte Saison auf der Suche nach einem Co-Trainer ist, dürfte dennoch ungewöhnlich sein. So darf man gespannt abwarten, ob Miroslav Klose bald auch wieder von einem „fantastischen Trainerteam“ sprechen wird, das er in Nürnberg vorfindet – und das seine Stärken sowie Schwächen ideal ergänzt.