Kaum Torgefahr nach Auswechslungen
Dass die zweite Offensivreihe des 1. FC Nürnberg noch nicht sitzt, zeigte das glückliche Weiterkommen in der ersten Runde des DFB-Pokals im Elfmeterschießen bei Viktoria Köln. Nach den Auswechslungen von Piet Scobel und Mohamed Ali Zoma, die durch Adriano Grimaldi und Can Moustfa ersetzt wurden, kreierte ein an diesem Tage ohnehin schon harmloser FCN kaum noch Torgefahr – nach der 71. Minute sogar nur noch einen einzigen Torabschluss in der aufgrund der Verlängerung fast einstündigen Restspielzeit.
Schroers als zusätzliche Alternative?
Auch wenn mit dem gesetzten Finn Becker und Rayan Ghrieb zwei wichtige Alternativen ausfielen, scheint noch Nachbesserungsbedarf auf den Offensivpositionen zu bestehen. Dies sieht offenbar auch Joti Chatzialexiou so. Schließlich bestätigte der Sportvorstand gegenüber NN.de bereits, Angreifer Mika Schroers von Alemannia Aachen verpflichten zu wollen.
Doch auch nach einem verbesserten Angebot, das laut Aachener Zeitung inklusive Boni an der Millionen-Marke kratzen soll, konnte noch keine Einigung erzielt werden. Mit dem 24-Jährigen soll sich der Club hingegen im Grundsatz einig sein.
Last-Minute-Zuschlag für FCN?
Dass der Spieler womöglich doch noch kurz vor Ende des Transferfensters am 1. September nach Nürnberg wechseln könnte, lassen nun Aussagen von Alemannia-Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi zumindest hoffen. „Ich fürchte, es wird wieder sehr spät“, sagte der 55-Jährige der Aachener Zeitung in Bezug auf die eigenen Transferaktivitäten – die womöglich auch mit Verkäufen wie beispielsweise dem von Mika Schroers zusammenhängen könnten.
Den flexiblen Offensivmann ziehe es demnach weiterhin zum Club. Allerdings sei der Ausgang der Personalie weiter offen – „zumal Nürnberg nicht der einzige Interessent für den Torjäger ist“, heißt es im Bericht.
Könnte bedeuten: Könnte bedeuten: Alemannia Aachen hofft auf ein möglichst hohes Angebot für seinen wechselwilligen Top-Scorer und pokert dafür womöglich bis zum 1. September – in der Hoffnung, dass die spät einsetzende Bewegung auf dem Transfermarkt die eigene Verhandlungsposition noch verbessert. Bleibt nur abzuwarten, ob der FCN seine Offerte nochmals erhöht – und womöglich doch noch den Last-Minute-Zuschlag erhält.
Scoringmaschine Schroers
Eine Scoringmaschine wie Mika Schroers, der nach seinen 32 Torbeteiligungen in der Vorsaison in der neuen Spielzeit bereits wieder bei einem Tor und zwei Vorlagen nach zwei Spieltagen der 3. Liga steht, würde der Kaderbreite des 1. FC Nürnberg jedenfalls bestens zu Gesicht stehen – zumal der Angreifer auf gleich mehreren Offensivpositionen einsetzbar wäre.


