FCN hielt Nzingoula-Verbleib offen
Auch wenn die Chancen nie besonders hoch schienen, bestanden nach Saisonende beim 1. FC Nürnberg noch leise Hoffnungen, Rabby Nzingoula über seine Leihe in der Rückrunde hinaus halten zu können. Zwar wurde die kolportierte Kaufoption in Höhe von vier Millionen Euro erwartungsgemäß nicht gezogen und der Franzose beim letzten Heimspiel der Saison bereits verabschiedet. Dennoch wollte Joti Chatzialexiou die Personalie Ende Mai noch nicht endgültig zu den Akten legen.
„Man muss sehen, ob es vielleicht andere kreative Lösungen gibt“, sagte der Sportvorstand mit Blick auf die zu hohe Kaufoption und ließ zumindest eine kleine Hintertür offen. „Wie sich das jetzt entwickelt und was passiert, wissen wir nicht. Wir wollen uns das offen halten, aber Stand jetzt ist das weniger realistisch.“
Diese Hintertür scheint sich nun endgültig geschlossen zu haben. Denn ausgerechnet am Montag, als der FCN die Vorbereitung auf die neue Saison aufnahm, verabschiedete sich Nzingoula öffentlich vom Club.
Nzingoula verabschiedet sich vom FCN
„Ich bin stolz darauf, diese Farben getragen und verteidigt zu haben. Ich möchte mich bei allen Fans für ihre Unterstützung während meiner gesamten Zeit hier bedanken. Ebenso danke ich meinen Mannschaftskollegen und allen Menschen im Verein, die mich in dieser Familie willkommen geheißen haben. Ich wünsche der Mannschaft für die kommende Saison nur das Beste“, schrieb der 20-jährige Franzose bei Instagram und betonte, sein Herz werde für immer schwarz-rot bleiben.
Nach dieser Verabschiedung zu urteilen, scheint eine Rückkehr zum 1. FC Nürnberg nun endgültig vom Tisch zu sein. Wie es für Rabby Nzingoula weitergeht, ist bislang offen. Zunächst kehrt der zentrale Mittelfeldspieler zu seinem Stammverein Racing Straßburg zurück. Beim Ligue-1-Klub dürfte er allerdings aller Voraussicht nach ebenfalls keine Zukunft haben.


