Serie geht weiter
Seit mittlerweile zehn Spielen ist die U23 des 1. FC Nürnberg ungeschlagen und konnte in dieser Zeit starke 26 von 30 möglichen Zählern einfahren. Mit dem 8:1-Heimerfolg gegen den TSV Buchbach am Samstagnachmittag stellte der „kleine“ FCN zudem seine bisherigen Rekordsiege (zweimal 8:1 in der Saison 2022/23) ein. „Ich denke, heute waren es klare Verhältnisse“, sah auch Trainer Andreas Wolf am BFV-Mikrofon ein sehr eindeutiges Spiel.
Zwei in guter Verfassung
Schon früh entwickelte sich das Spiel in die Nürnberger Richtung. Daran waren unter anderem Justin von der Hitz sowie Tino Kusanovic, die sich in dieser Verfassung auch der ein oder andere im Zweitligakader wünschen dürfte, maßgeblich beteiligt. In der 7. Minute landete der Ball nach einem gegnerischen Fehlpass bei Kusanovic, dessen Ball in die Tiefe von der Hitz zur Führung nutzte.
15 Minuten später war es der kroatische U19-Nationalspieler, der nach einem Tiefenlauf sein Tempo unter Beweis stellte und – mit etwas Glück – das 2:0 erzielte. Nach 31 Minuten war es wiederum von der Hitz, der einen Diagonalball auf rechts erhielt, in das Zentrum zog und mit seinem linken Fuß traf. Das Nürnberger 4:1, das Ayoub Chaikhoun kurz nach der Pause aus der Distanz erzielte, bereitete hingegen erneut Kusanovic vor, ehe er nach gut einer Stunde Feierabend machen durfte.
Klare Sache
Die U23 der Franken hörte danach jedoch nicht auf, sondern nutzte unter anderem ihr Tempo gegen schwache Gäste weiter aus. Der eingewechselte Uche Obiogumu traf doppelt, auch Kapitän Fabian Menig sowie erstmals Ben Hagmeyer durften sich noch in die Torschützenliste eintragen. Durch den Erfolg steht zwei Spieltage vor dem Saisonende fest, dass der Club angesichts von sechs Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Würzburg nur noch einen Zähler von der Meisterschaft der Regionalliga Bayern entfernt ist.
„Am besten so schnell wie möglich im nächsten Spiel“, möchte Wolf den Titel einfahren. Am kommenden Samstag wäre es schon mit einem Punktgewinn bei der SpVgg Bayreuth so weit – und man hätte eine außergewöhnlich konstante und gute Saison entsprechend gekrönt. „Einfach Glückwunsch an meine Mannschaft, wie sie die gesamte Saison über performt“, gratuliert der Trainer seinem Team zu den Leistungen – und schon bald vielleicht zu mehr.


