Viermal 1:0 seit Winterpause
Die U23 des 1. FC Nürnberg kommt der Meisterschaft in der Regionalliga Bayern immer näher. Am Gründonnerstag siegte der kleine Club beim TSV Aubstadt knapp mit 1:0 – es war bereits der dritte 1:0-Sieg in Serie und der vierte in insgesamt sechs Spielen nach der Winterpause. Zudem blieb die Wolf-Elf zum siebten Mal in den letzten neun Pflichtspielen ohne Gegentor.
Vorsprung ausgebaut
Umso wertvoller war dieser knappe Auswärtserfolg, da die Konkurrenz im Parallelspiel patzte: So verlor die SpVgg Unterhaching ihr Heimspiel gegen den TSV Buchbach mit 0:1. Dadurch beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten – nun die Würzburger Kickers – fünf Punkte.
Zudem haben die Nürnberger Youngster noch ein Spiel in der Hinterhand und könnten ihren Vorsprung somit nach 26 Spieltagen auf acht Punkte ausbauen. Bei dann noch acht verbleibenden Partien wird die Meisterschaft immer wahrscheinlicher.
„Arjen Robben-Manier“
Entscheidend für den jüngsten Sieg war ein Traumtor des im Winter von seiner Leihe zum Drittligisten FC Schweinfurt zurückgekehrten Uche Obiogumu. In der 49. Minute erzielte der 21-jährige Angreifer den goldenen Treffer.
„In Arjen Robben-Manier“, wie es der Kommentator des BFV beschrieb, zirkelte der Linksfuß den Ball aus rund 20 Metern halbrechter Position links oben in den Winkel.
Lisewski-Serie geht weiter
Ebenfalls einmal mehr wichtig: Torhüter Robin Lisewski, der in der Schlussphase einen Fernschuss an die Latte lenkte und damit den Sieg festhielt. Das nächste Spiel ohne Gegentor bedeutet für ihn bereits das achte in seinen letzten zehn Einsätzen für die U23.
Wolf zufrieden
Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Andreas Wolf im Nachgang der Partie am BFV-Mikrofon – insbesondere nach einer „umkämpften ersten Halbzeit“: „Wir kommen in die zweite Halbzeit richtig gut rein, machen das 1:0 und hatten das Spiel überwiegend im Griff“. Insofern ging seine Mannschaft als „verdienter Sieger vom Platz“.
Nürnberger Minimalisten
Damit bewies die U23 des 1. FC Nürnberg einmal mehr, wie sehr sie in der Lage ist, knappe Spiele für sich zu entscheiden. Elf der 19 Saisonsiege gelangen mit nur einem Tor Unterschied – in dieser Häufigkeit sicherlich auch eine Qualität, die diese Mannschaft entwickelt hat.
Zumal man auch diesmal wieder Änderungen vornehmen musste, da zuletzt eingesetzte Spieler wie Tarek Buchmann und Noah Maboulou wieder bei den Profis gebraucht wurden.
Bereits am Ostermontag können Wolf und seine Spieler den nächsten wichtigen Schritt machen, wenn es vor heimischer Kulisse im kleinen Frankenderby gegen die Zweitvertretung der SpVgg Greuther Fürth geht.


