„Noch weit weg“: Kloses FCN-Verletzungsupdate zu Zoma und Becker

Finn Ole Becker und Mohamed Ali Zoma fehlen dem 1. FC Nürnberg weiterhin. Vor dem Heimspiel gegen Darmstadt erklärt Miroslav Klose, wie es um die beiden verletzten Leistungsträger steht und wann eine Rückkehr möglich ist.

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Foto: DO IT NOW Media

Rückkehr wohl erst 2027

Seit fünf Pflichtspielen muss der 1. FC Nürnberg auf Finn Ole Becker verzichten, seit drei Partien fehlt zudem Mohamed Ali Zoma. Beide Ausfälle schmerzen die Offensive des FCN. Zwar ist der Club in dieser Saison auch in der Breite gut besetzt, die Qualitäten der beiden Stammkräfte lassen sich dennoch nur bedingt ersetzen.

Vor dem Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 am Samstag gab Trainer Miroslav Klose nun Einblicke in den Heilungsverlauf der beiden operierten Spieler. „Beide machen ein individuelles Programm. Aber beide sind noch weit weg von der Mannschaft.“

Eine Rückkehr noch in diesem Kalenderjahr hält Klose allenfalls bei Becker für möglich – aber ebenfalls für unrealistisch. „Da müssen wir eine Entscheidung treffen, ob wir das überhaupt riskieren“, erklärte der FCN-Coach. Zwar müsse man von Woche zu Woche schauen, „aber geplant ist für mich eher Rückrunde.“

Becker absolviert Reha auswärts

Nach seiner Knieoperation arbeitet Becker derzeit noch abseits des Nürnberger Trainingsgeländes an seinem Comeback. „Er macht die Reha nicht vor Ort, er ist immer nur am Wochenende bei uns“, erklärt Klose.

Die nächsten Schritte seien bereits abgestimmt. Sobald Becker nach Nürnberg zurückkehrt, soll er zunächst mit dem Rehatrainer auf dem Platz arbeiten und anschließend schrittweise wieder ins Mannschaftstraining integriert werden.

Zoma darf noch nicht laufen

Noch weiter von einer Rückkehr entfernt ist Mohamed Ali Zoma. Der italienische Nationalspieler hatte sich Mitte Oktober in Cottbus die Schulter ausgekugelt und musste anschließend operiert werden. „Und bei Momo müssen wir jetzt individuell sehen. Er hat eine Woche freibekommen und heute die Fäden gezogen bekommen“, berichtet Klose.

Der Angreifer steht damit noch am Anfang seiner Rehabilitation. „Wir wissen, was er tun kann. Aber er ist eher noch im Gym und war noch gar nicht laufen oder auf dem Platz.“

Bislang fehlt Zoma sogar die medizinische Freigabe für das Lauftraining. „Da gibt es noch keine Erlaubnis für die Erschütterungen, was beim Laufen verursacht wird“, erklärt Klose. Entscheidend sei deshalb der weitere Heilungsverlauf, über den man sich regelmäßig austausche. Gegen Darmstadt und in den kommenden Wochen muss Klose somit weiterhin ohne beide Offensivspieler planen. „Es ist kein Spieler gefährdet für das Spiel – alle sind, bis auf die Langzeitverletzten, verfügbar“, kann er ansonsten immerhin aus dem Vollen schöpfen.