Nächster Transfer
In der vergangenen Saison spielten auffällig viele Spieler mit Vergangenheit beim 1. FC Nürnberg für den 1. FC Schweinfurt 05 auf. Einige Akteure – beispielsweise Dustin Forkel oder Winners Osawe – wurden vom FCN an die „Schnüdel“ verliehen, andere wie Johannes Geis wechselten anderweitig zu den Unterfranken.
Nach dem Abstieg Schweinfurts aus der 3. Liga dürfte der Club kaum noch Spieler zur Entwicklung dorthin verleihen, da die U23 in derselben Liga spielt. Dennoch steht nun der nächste Spieler fest, der vom FCN an die Riedel-Bau-Arena wechselt.
Talentierter Innenverteidiger
Esad Akgün wird sich dem FC anschließen. Der 19-Jährige war in der U17 des Clubs noch absoluter Stammspieler, verlor seinen Platz in der U19 aber spätestens in der abgelaufenen Rückrunde, in der er nur noch viermal in der Liga zum Einsatz kam. Dass der Innenverteidiger aber prinzipiell über viel Talent verfügt, zeigt sich unter anderem daran, dass er 2023 sogar zweimal für die türkische U17-Nationalmannschaft auflaufen durfte.
„Esad hatte lehrreiche Jahre in Nürnberg und sich dort toll weiterentwickelt. Er ist ein absolut feiner Junge, der dem Verein eng verbunden ist“, lobt ihn sein neuer Trainer Jan Gernlein, der die Schnüdel zur kommenden Saison übernimmt, nachdem er zuvor mit Eintracht Bamberg unter anderem den Aufstieg in die Regionalliga Bayern und den dortigen Klassenerhalt erreichte.
Zurück in die Heimat
Für Akgün, der datentechnisch unter anderem im Defensivduell (73 % erfolgreiche Zweikämpfe) herausragt, wird es gleichzeitig eine Rückkehr in die Heimat. Er wurde in Schweinfurt geboren und spielte für seinen alten und neuen Arbeitgeber bereits bis 2021 in der Jugend, ehe er nach Nürnberg wechselte.
„Es ist ein besonderes Gefühl, wieder hier zu sein. Ich bin dankbar für das Vertrauen und freue mich darauf, die Mannschaft, das Umfeld und die Fans kennenzulernen“, blickt er nach vorne. So wird er 2026/27 zwar nicht mehr für den 1. FC Nürnberg auflaufen, aber zumindest mit den Schnüdeln gegen den Club antreten – wenngleich man ihn zunächst „Schritt für Schritt“ im Herrenbereich ankommen lassen möchte.


