Hoffnung auf Weiterentwicklung
Vor ziemlich genau einem Jahr verlängerte der 1. FC Nürnberg den Vertrag mit Uche Obiogumu nach einer starken Saison in der U23 mit 18 Scorerpunkten – sicherlich auch in der Hoffnung, dass der Stürmer mittelfristig den Sprung zu den Profis schaffen würde.
Dieser Weg sollte zunächst über den FC Schweinfurt in der 3. Liga führen, wohin Obiogumu unmittelbar nach der Vertragsverlängerung verliehen wurde. „Uche hat in der U23 eine tolle Saison absolviert und sich in die richtige Richtung entwickelt. In Schweinfurt kann er jetzt seine ersten Erfahrungen in der dritten Liga sammeln und weiter heranreifen“, kommentierte Sportvorstand Joti Chatzialexiou den Transfer damals.
Wechsel zu Ex-Trainer
Ein Jahr später verlässt Obiogumu den FCN nun endgültig. Wie der Club mitteilte, schließt sich der 22-Jährige dem Regionalligisten FSV Frankfurt an. Dort unterschreibt der variabel einsetzbare Offensivspieler einen Zweijahresvertrag mit Option auf eine weitere Spielzeit – und trifft auf einen alten Bekannten.
Trainer des FSV ist Victor Kleinhenz, mit dem Obiogumu bereits in der Hinrunde der vergangenen Saison in Schweinfurt zusammenarbeitete. Damals allerdings mit überschaubarem Erfolg. Die Leihe wurde im Winter nach nur drei Startelfeinsätzen und sieben Einwechslungen ohne Torbeteiligung vorzeitig beendet.
Dennoch scheint Kleinhenz weiterhin überzeugt vom schnellen Linksfuß zu sein: „Er bringt Dynamik, ein starkes Eins gegen Eins und eine gute Intensität gegen den Ball mit. Für uns geht es jetzt darum, ihn zügig zu integrieren“, so der 35-Jährige, der im Februar in Schweinfurt entlassen wurde und künftig in Frankfurt an der Seitenlinie steht.
Zweiter FCN-Abschied
Für Obiogumu endet damit bereits zum zweiten Mal seine Zeit am Valznerweiher. Bereits zwischen 2019 und 2021 trug er das Clubtrikot, ehe er 2024 nach Nürnberg zurückkehrte. In der vergangenen Rückrunde steuerte er mit vier Scorerpunkten noch seinen Teil zur Meisterschaft der U23 in der Regionalliga Bayern bei. Insgesamt kam er für die Zweitvertretung auf 13 Tore und neun Vorlagen in 38 Spielen.
Nun möchte er Ähnliches in der Regionalliga Südwest erreichen, die er aus seiner Zeit bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim mit 24 Einsätzen bereits kennt: „Ich freue mich sehr, beim FSV Frankfurt unterschrieben zu haben. Der FSV ist einer der ambitioniertesten Vereine in dieser starken Liga und ich bin überzeugt, hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu machen.“
Club-Nachwuchsdirektor Michael Frey wünscht Obiogumu dafür alles Gute: „Uche hat viele Jahre bei uns am Valznerweiher verbracht und in unseren Farben viel erreicht. Auf und neben dem Platz war er äußerst verlässlich und konnte sich immer gut einbringen. Wir wünschen ihm viel Erfolg für seine weitere Karriere und bedanken uns für seinen Beitrag zum sportlichen Erfolg des Vereins.“


