Zoma offiziell für Italien nominiert
Was Sky Italia bereits im Vorfeld berichtete und sich ohnehin schon in den vergangenen Wochen angedeutet hatte, ist nun offiziell: Mohamed Ali Zoma vom 1. FC Nürnberg wurde von Roberto Mancini erstmals für die italienische Nationalmannschaft nominiert. Der 22-jährige Torjäger gehört zu insgesamt neun Neulingen im 34-köpfigen Aufgebot der Squadra Azzurra.
Damit folgt Zoma auf seine Teamkollegen Adam Markhiyev (Finnland), Styopa Mkrtchyan (Armenien) und Khalid Abu El Haija (Palästina), die sich bereits seit Längerem A-Nationalspieler nennen dürfen.
Nächster FCN-Youngster wird A-Nationalspieler
Doch auch einem weiteren jungen FCN-Spieler kommt nun diese Ehre zuteil. Denn wie der syrische Fußballverband bekannt gab, wurde Can Moustfa für die Testspiele gegen Jordanien am 27. September und Usbekistan am 1. Oktober erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert.
Zuvor war der in Bonn geborene Flügelspieler für die U23 des Landes aktiv, in dem die Wurzeln seiner Familie liegen. Nun darf der 21-Jährige auf sein Debüt für die A-Auswahl hoffen.
Zuletzt nicht mehr im Profikader
Womöglich eine willkommene Abwechslung für den im Sommer vom Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus gekommenen 21-Jährigen. Denn in der bisherigen Saison wartet Moustfa noch auf seinen ersten Ligaeinsatz für den Club und wurde lediglich einmal im DFB-Pokal eingewechselt.
In den vergangenen drei Zweitligaspielen stand er jeweils nicht im Profikader und kam stattdessen einmal in der neu gegründeten Bundesliga Talent Series sowie zweimal für die U23 zum Einsatz. Für die U23 dürfte er auch am Sonntag wieder aktiv sein, wenn diese beim TSV 1860 München gastiert. Die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose ist bereits einen Tag zuvor beim Karlsruher SC gefordert.
Ausgedünnter Kader während Länderspielen
Aufgrund der zahlreichen Nominierungen von FCN-Spielern in den vergangenen Tagen zeichnet sich während der dreiwöchigen Länderspielpause ein stark ausgedünnter Kader am Valznerweiher ab. Auch deswegen dürfte Klose seinen verbliebenen Spielern etwas mehr Freizeit gewähren. „Nach Karlsruhe ist direkt frei. Dann trainieren wir drei Tage durch und dann sind vier Tage frei. So sieht die erste Woche aus“, verriet der 48-Jährige.


