Auch beim FCN wenig Spielpraxis
Aufgrund einer unglücklichen Verletzungshistorie kam Tarek Buchmann im vergangenen Sommer mit der Empfehlung von lediglich sechs Pflichtspielen in den vorherigen zwei Jahren zum 1. FC Nürnberg. Beim FCN konnte die Leihgabe des FC Bayern diese Bilanz allerdings kaum ausbauen. Unter dem Strich war der 21-jährige Innenverteidiger viermal für die U23 und zweimal für die Profis im Einsatz. Auch während seiner Leihe hatte der frühere Jugendnationalspieler immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Insofern kehrte der gebürtige Bayer nach der Saison wenig überraschend nach München zurück.
Operation am Syndesmoseband
Beim FC Bayern scheint sich Buchmanns Pechsträhne nun leider fortzusetzen. Wie der deutsche Rekordmeister bekanntgab, musste sich der Abwehrspieler, der sich mit der U23 auf die neue Regionalliga-Saison vorbereitete, einer Operation am Syndesmoseband unterziehen. Im Falle eines Bänderrisses droht eine Ausfallzeit von bis zu drei Monaten. Genauere Angaben zur Schwere der Verletzung machten die Münchner allerdings nicht.
Nächster bitterer Rückschlag
Gerade weil sich Buchmanns Fitness seit März stabilisiert hatte, ist die erneute Verletzung ein herber Rückschlag. „Die letzten Monate waren sehr gut. Ich fühle mich gerade sehr fit, sehr stabil und gehe mit einem guten Gefühl aus der Saison raus“, verriet er erst kürzlich in einem Interview mit Spox.
„Generell bin ich einfach froh, dass ich wieder einen Rhythmus habe, unbeschwert trainieren und Selbstvertrauen aufbauen kann. Das alleine gibt mir viel“, zeigte er sich trotz der wenigen Einsätze zufrieden mit seiner Zeit in Nürnberg – und bereit dafür, in der kommenden Saison andernorts mehr Spielpraxis zu sammeln: „Aber natürlich habe ich auch den Anspruch, für ein Team ein essentieller Spieler zu sein“, sagte der 21-Jährige, der „maximal motiviert“ und voller Vorfreude auf „alles, was kommt“ war.
Hoffnung auf baldiges Comeback
Nun muss sich Tarek Buchmann nach der Operation erneut in die Reha begeben und an seinem Comeback arbeiten. Dem Innenverteidiger ist zu wünschen, dass die Verletzung weniger schwer ausfällt und er möglichst bald wieder auf den Platz zurückkehren kann.


