Kein FCN-Verbleib
15-mal lief Rabby Nzingoula in der vergangenen Rückrunde für den 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga auf. Gerne wäre der Leihspieler von Racing Straßburg auch über das Saisonende hinaus beim FCN geblieben. Doch aufgrund der zu hohen Kaufoption und Ablöseforderungen des Ligue-1-Klubs zerschlug sich die Hoffnung auf eine weitere Zusammenarbeit schnell. So musste der 20-jährige Franzose zunächst zu seinem Stammverein zurückkehren.
Nzingoula-Transfer verkündet
Dass Nzingoula in Straßburg nicht bleiben würde, schien von vornherein klar. Nun hat der Mittelfeldspieler einen neuen Verein gefunden: Künftig läuft der ehemalige Nürnberger in der Championship für West Bromwich Albion auf.
Das gab der englische Zweitligist am Dienstag bekannt: „Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. Der Transfer steht noch unter dem Vorbehalt der internationalen Freigabe“, heißt es im offiziellen Statement.
Englische Medien spekulierten zuletzt über eine Ablöse von rund vier Millionen Euro – also genau jene Größenordnung, in der auch die Kaufoption des FCN für den dynamischen Achter gelegen haben soll.
Aufeinandertreffen mit Jander?
„Es ist eine wirklich gute und gleichzeitig sehr schwierige Liga. Es wird mit hoher Intensität gespielt, und ich denke, das passt perfekt zu meiner Spielweise“, freut sich Nzingoula auf seine neue Aufgabe. Dort könnte es auch zu einem Wiedersehen mit einem weiteren ehemaligen Nürnberger kommen.
Schließlich verließ Caspar Jander bereits im vergangenen Sommer den Club in Richtung des Championship-Klubs Southampton. Im November könnte es theoretisch zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Ex-FCN-Mittelfeldspieler kommen. Dass es tatsächlich dazu kommt, ist allerdings unwahrscheinlich: Jander gilt weiterhin als heiß gehandelter Abgangskandidat.


