
Spektakel in der Champions League
Zwar kündigte Miroslav Klose bereits an, sich „irgendwann“ mit dem 1. FC Nürnberg dem Aufstieg in die Bundesliga nähern zu wollen. Ebenso sei es ein Ziel des 47-Jährigen, eines Tages in der Champions League zu trainieren.
Derzeit sind sowohl Trainer als auch Verein jedoch noch weit von dem entfernt, was der FC Bayern München und Real Madrid im Viertelfinalrückspiel der Königsklasse in der Allianz Arena boten.
Klose war es wichtig, über FCB-Sieg zu sprechen
Nichtsdestotrotz – oder vielleicht genau deswegen – war es dem FCN-Trainer ein Anliegen, mit seinen Spielern über den spektakulären 4:3-Sieg des FCB über die Spanier zu sprechen:
„In erster Linie war es mir wichtig, das auch mit der Mannschaft zu thematisieren. Es waren ein paar Spieler auch selbst im Stadion anwesend gewesen. Das fand ich richtig schön.“
Dabei sei eine rege Diskussion entstanden: „Wir haben viel diskutiert. Was für Eindrücke sie mitgenommen haben. [..] Über einzelne Spieler gesprochen, was die gut und weniger gut gemacht haben“, so Klose, der viel aus dieser Partie herausziehen konnte: „Da muss man schon sagen: das ist allerhöchstes Niveau.“
Champions League zeigt Messlatte für FCN-Spieler
Ein Niveau, auf dem viele seiner jungen Spieler in Nürnberg vielleicht auch einmal spielen wollen? „Es wäre falsch, die 2. Liga mit diesem Level zu vergleichen. Da sind die Profile auch ganz anders bei den Spielern“, so der Weltmeister von 2014.
Offenbar ist es lohnenswert, bei Topspielern wie beispielsweise Michael Olise, Joshua Kimmich, Harry Kane oder Kylian Mbappé genauer hinzuschauen: „Wir haben eine junge Mannschaft. Spieler, die danach streben wollen. Deswegen haben sie gesehen, wie hoch die Messlatte liegt.“
FCN-Spieler sollen täglich besser werden
Damit seine Spieler möglicherweise auch nur ansatzweise ein solches Niveau erreichen, arbeitet Miroslav Klose täglich am Valznerweiher: „Ich will jede Minute auf dem Platz nutzen, um die Spieler besser zu machen“, sagte er im März bei Blickpunkt Sport.
Einerseits, um jungen Profis den Weg für eine große Karriere zu ebnen. Andererseits, weil dadurch automatisch die Mannschaft besser wird – und im Optimalfall auch die Leistungen des 1. FC Nürnberg.

