„Locker 50 Millionen“ für den FCN? Zoma-Wahnsinn geht weiter!

Wie hoch kann der Angreifer des 1. FC Nürnberg seinen Marktwert noch treiben?

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Foto: DO IT NOW Media

Nach Italien-Nominierung: Zoma wieder Matchwinner

Äußerst glücklich und dankbar zeigte sich Mohamed Ali Zoma darüber, dass er erstmals für die italienische Nationalmannschaft nominiert wurde und für ihn damit ein „Kindheitstraum“ in Erfüllung geht. In diesem Zuge kündigte er an, beim Auswärtsspiel des 1. FC Nürnberg beim Karlsruher SC „hoffentlich etwas davon zurückgeben“ zu können.

Dieser Hoffnung konnte der 22-jährige Italiener gerecht werden. Denn beim knappen 1:0-Sieg avancierte der Torjäger mit seinem sechsten Treffer im sechsten Ligaspiel einmal mehr zum Matchwinner. „Der beste Saisonstart in meiner bisherigen Karriere“, wie er selbst nach dem Spiel feststellte.

Mega-Summe für „schüchternen“ Zoma?

„Der Junge ist so schüchtern. Wenn er wüsste, was er alles kann, dann könnte er ein bisschen mehr aus sich herauskommen“, hob sein Trainer Miroslav Klose am Sky-Mikrofon die Zurückhaltung seines Angreifers hervor, der nun mehr und mehr ins große Rampenlicht rückt. Nach Einschätzung des Sky-Experten könnte Zomas Weg nach dieser Saison in der Premier League weitergehen – und die Kassen des Clubs enorm füllen:

„Ich sage, wenn der Bursche fit bleibt, geht er in die erste Liga hoch. Weil so wie Nürnberg Fußball spielt, wird er 15 bis 20 Tore schießen. Er wird demnächst sicherlich italienischer Nationalspieler und der Marktwert geht nach oben. Ich sage, da bezahlt im Sommer ein Engländer locker 50 Millionen. Joti Chatzialexiou kann schon mal die Koffer bestellen – die werden auf jeden Fall voll gemacht im Sommer“, so der 45-Jährige.

Große Chance bei Italien

Dass der 1. FC Nürnberg Zoma im nächsten Sommer für weitaus mehr als jene 20 Millionen Euro verkaufen kann, die Premier-League-Klub Hull City und -Absteiger West Ham United in diesem Jahr geboten haben sollen, ist auch die Hoffnung von Joti Chatzialexiou. Umso mehr nach der Nominierung durch Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini.

Sollte Zoma in den kommenden Nations-League-Spielen gegen Belgien, zweimal die Türkei und Frankreich debütieren und womöglich sogar treffen, dürfte der ohnehin schon große Hype um seine Person weiter steigen. „Es ist eine Möglichkeit, mich zu zeigen“, freut sich der erste italienische Nationalspieler der Zweitliga-Historie auf die kommenden Tage.