FCN zitterte um Zoma
Viele Wochen lang mussten die Fans des 1. FC Nürnberg darum bangen, ob ihr Toptorjäger Mohamed Ali Zoma auch über diesen Sommer hinaus das Clubtrikot tragen würde. Schließlich erregte der 22-jährige Italiener durch seine starken Leistungen internationales Interesse. Beim FCN betonte man stets, dass die Entscheidung von der Höhe der eintreffenden Angebote abhängig sei, und definierte zwischenzeitlich eine Schmerzgrenze von 20 Millionen Euro – die mit dem Heimspiel am 3. Spieltag gegen Arminia Bielefeld hinfällig wurde.
Chatzialexiou verkündet Verbleib
Denn wie Sportvorstand Joti Chatzialexiou live während des Spiels auf Sky verkündete, werden die Franken Zoma in diesem Transferfenster, das am Dienstag schließt, nicht mehr abgeben. Angesprochen auf den verhaltenen Jubel beim zwischenzeitlichen 1:0-Führungstreffer des Angreifers sagt der FCN-Boss: „Es mag daran liegen, dass ich mit ihm das Gespräch geführt habe und gesagt habe, dass wir ihn nicht weggeben werden. Die Entscheidung haben wir getroffen“, begründet er die Entscheidung mit der wirtschaftlichen Situation, die man sich in den vergangenen zwei Jahren erarbeitet habe.
„Gute Mannschaft zusammen“
Selbst auf Nachfrage, ob Zoma denn definitiv bleibt – unabhängig von der Höhe eines möglichen Angebots –, versichert Chatzialexiou: „Deadline Day ist für uns heute, was zumindest Momo angeht. Momo wird auch über den September hinaus bei uns bleiben.“
Eine Nachricht, die allen Fans des 1. FC Nürnberg ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert haben dürfte. „Wir wollen eine gute Mannschaft zusammen haben und das haben wir“, sieht Chatzialexiou den Club für eine erfolgreiche Saison nun gut aufgestellt. Kurz vor diesem Spieltag konnte die Leihe von William Bøving, der die Optionen in der Offensive für Trainer Miroslav Klose erweitern soll, bekannt gegeben. Der 23-Jährige Angreifer kam vom Bundesligisten Mainz 05.


