Sommerwechsel „höchst unwahrscheinlich“
Wie das argentinische Radio- und Nachrichtenmedium Radio Gol berichtete, sei es „höchst unwahrscheinlich“, dass Felipe Obradovich noch in diesem Sommer zum 1. FC Nürnberg wechsele. Schließlich wolle der argentinische Zweitligist Club Ferro Carril Oeste seinen defensiven Mittelfeldspieler mitten im Kampf um den Aufstieg – die Saison endet mit dem Kalenderjahr – nicht abgeben.
Transfer mit Leih-Modell
Nichtsdestotrotz könnte der Transfer bereits in den nächsten Tagen über die Bühne gehen. Wie Tribuna.com erfahren haben will, habe der FCN für Obradovich ein verlockendes Angebot abgegeben. Denn: Demnach würden die Franken den 19-Jährigen zwar sofort kaufen, ihn per Leihe aber noch bis zum Winter in Argentinien lassen. Erst dann würde der defensivstarke Sechser nach Nürnberg kommen.
FCN in Pole Position
Zudem sollen Sportvorstand Joti Chatzialexiou und Co. Ferro eine Weiterverkaufsbeteiligung angeboten haben. Über die Höhe ist nichts bekannt. Mit dieser Offerte hätte der Club gegenüber den ebenfalls interessierten argentinischen Vereinen die Nase vorn. Laut Journalist Lucho Neder rücke der Transfer nach Deutschland näher. Als Ablöse stand zuletzt rund eine Million Euro im Raum.
Klose fordert Verstärkung
Nicht ganz zu diesem Modell würden allerdings die jüngsten Aussagen von Miroslav Klose passen. Zwar bestätigte der FCN-Trainer gegenüber der BILD das Interesse an Obradovich. Gleichzeitig betonte der 48-Jährige aber auch, noch Verstärkung im Mittelfeld zu brauchen: „Ich weiß, dass so eine Saison lang ist, und ich will mich halt nicht darauf verlassen, wenn mal was mit Adam Markhiev oder Javier Fernandez passieren würde“, sagte er nach dem DFB-Pokalspiel in Köln.
Ob Klose mit Obradovich tatsächlich erst im Winter die gewünschte Verstärkung erhalten würde oder der FCN noch nach einer kurzfristig verfügbaren Alternative sucht, bleibt insofern abzuwarten.


