„Können mithalten“: Klose und FCN haben aus Pokal-Aus „viel gelernt“

Auch vom Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen erhielt der 1. FC Nürnberg nach dem Duell Lob.

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Foto: DO IT NOW Media

Auf Augenhöhe

Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, dürfte der 1. FC Nürnberg aus dem Pokalspiel bei Bayer Leverkusen durchaus Selbstvertrauen mitnehmen. Schließlich zeigte die Mannschaft von Miroslav Klose insbesondere in den ersten 45 Minuten, dass sie auch gegen einen individuell besser besetzten Bundesligisten mit ihrer Spielidee bestehen kann.

„Ich glaube, meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch mithalten kann, wenn man die erste Halbzeit sieht“, zog Klose auf der anschließenden Pressekonferenz eine positive Erkenntnis. Seine Mannschaft habe „viele gute Lösungen zwischen den Linien gefunden, gute Momente im Umschalten gehabt und sehr zielstrebig und mutig Fußball gespielt“.

Lob vom Gegner

Eine Einschätzung, die auch Leverkusens Trainer Carles Martínez teilte. Der Spanier lobte den Auftritt der Franken ausdrücklich und betonte, wie wichtig es gewesen sei, von Beginn an auf die offensive Qualität des Clubs vorbereitet zu sein. „Sie haben sehr, sehr gut gespielt, gerade offensiv. Wenn man nicht bereit ist, sieht man ganz deutlich, was passieren kann“, erklärte der 42-Jährige, der den Nürnbergern für ihren Auftritt gratulierte.

Wichtige Erkenntnisse

Allerdings offenbarte die Partie auch, woran der Club noch arbeiten muss. „Aber leider nur die erste Halbzeit“, schränkte Klose sein Lob ein. Vor allem der Anschlusstreffer kurz vor der Pause sei ein entscheidender Moment gewesen: „Der hat uns, glaube ich, ein bisschen gebrochen.“

Anschließend konnte Nürnberg dem zunehmenden Druck der Werkself nicht mehr dauerhaft standhalten. „Da konnten wir nicht alles wegverteidigen, weil da auch bei Standards eine gewisse Wucht und Qualität ist“, erklärte Klose.

„Wir haben viel gelernt, wir nehmen viel mit und wir schauen nach vorne auf Sonntag“, richtete der FCN-Trainer den Blick bereits auf die nächste Aufgabe beim FC St. Pauli.