Noch nichts erreicht
Fünf Ligasiege, ein Unentschieden sowie das Weiterkommen im DFB-Pokal – der 1. FC Nürnberg ist nahezu perfekt in die Saison 2026/27 gestartet. Nach dem 0:1-Auswärtssieg beim Karlsruher SC vergleicht FCN-Trainer Miroslav Klose bei der Sportschau die Situation mit der des Gegners – und erklärt, dass man vor zwei Jahren in einer ähnlichen Situation war, einen Umbruch einleitete und konsequent auf junge Spieler setzt: „Dementsprechend haben wir viele Sachen richtig gemacht und sind momentan auf einem guten Weg.“
Ein wichtiger Faktor dafür ist unter anderem die Entwicklung der jungen Spieler. „Wir wollen natürlich das Paket von jedem Spieler besser machen. Bei dem einen gelingt es, bei dem anderen vielleicht noch nicht so. Aber der Weg hört ja nicht auf, zu arbeiten“, sagt der Weltmeister von 2014 – bleibt aber bodenständig: „Aber geschafft haben wir noch gar nichts.“
Abgestimmt
„Aber natürlich steckt da auch viel Arbeit dahinter, dass die Jungs so spielen können“, lobt er zudem sein Trainerteam. In den bisherigen sechs Saisonspielen gab es erst eine einzige Änderung in der Startelf – als Fynn Otto aufgrund von Rückenproblemen passen musste und Kristian Mandic stattdessen spielen durfte. Ansonsten vertraut Klose seiner Anfangsformation.
Die Eingespieltheit sei eine Folge davon – und zugleich ein Vorteil: „Sie sind abgestimmt, weil wir jetzt ein paar Spieltage nicht gewechselt haben. Die wissen, wo der Mitspieler steht. Technisch sind die alle gut. So wie sie heute gegen den Ball gearbeitet haben, fand ich es fantastisch.“
Zurecht
Da Hertha BSC auch sein sechstes Ligaspiel für sich entscheiden konnte, steht der FCN zwei Zähler hinter der Hertha auf dem zweiten Tabellenplatz. Beachtlich ist aber bereits der Vorsprung auf den vierten Platz, der vor der Länderspielpause fünf Punkte beträgt.
Nach der Pause trifft der Club ausgerechnet auf den Bundesligaabsteiger VfL Wolfsburg, der Vierter ist und alles daran setzen wird, den Vorsprung zu verkürzen. Klose dürfte dennoch zuversichtlich auf das Duell blicken – und betont, dass man sich den aktuellen Platz verdient hat: „Deswegen stimmt alles und wir stehen momentan zurecht da, wo wir stehen.“


