Kein neues FCN-Angebot für Wunschspieler Schroers – Azzouzi mahnt: „Es gibt auch Grenzen“

Ein erstes Angebot des 1. FC Nürnberg wurde abgelehnt und offenbar bislang nicht nachgebessert.

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Foto: DO IT NOW Media

FCN bestätigt Interesse

Dass der 1. FC Nürnberg Interesse daran hat, Mika Schroers von Alemannia Aachen zu verpflichten, bestätigte Joti Chatzialexiou sogar gegenüber NN.de. „Es ist so, dass Mika Schroers durchaus interessant ist, nicht nur wegen seiner vielen Tore und Scorerpunkte in der Dritten Liga“, sagte der Sportvorstand und bestätigte gleichzeitig den Wunsch, sich in der Offensive noch verstärken zu wollen: „Wir sind immer auf der Suche, um uns auch im Sturm gegebenenfalls zu optimieren.“

„Vorstellungen liegen auseinander“

Allerdings wurde das erste Angebot des FCN vom Drittligisten als deutlich zu niedrig eingestuft. „Mika Schroers wäre ein Spieler, der uns mit seiner Qualität helfen könnte. Allerdings hat die Alemannia etwas andere Vorstellungen als wir, wir liegen noch weit auseinander“, so Chatzialexiou.

Ohnehin kündigte Alemannia-Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi bereits vor einiger Zeit an, dass er nicht glaube, „dass irgendein Verein die Ablöse, die wir im Kopf haben, bezahlen wird.“ Lediglich „unmoralische Angebote“ würden die Situation verändern. Laut Informationen der Aachener Zeitung liegen die Forderungen im siebenstelligen Bereich.

Kein neues FCN-Angebot

Ein neues Angebot soll der Club seit der Ablehnung allerdings nicht mehr abgegeben haben, wie die Aachener Zeitung nun ebenfalls berichtet. Demnach liegt aktuell nämlich keine Offerte für den 24-Jährigen vor.

Schroers, der den nächsten Karriereschritt gehen möchte, kann seine Frustration über die aktuelle Situation offenbar nicht vollständig verbergen, wie Azzouzi andeutet: „Es gibt zwei Möglichkeiten, mit der Situation umzugehen: Man macht das so überragend wie Faton [Ademi] oder man lässt sich seinen Frust anmerken. Das Verhalten ändert aber nichts an der Ausgangslage.“

Keine Einigung in Sicht

Gleichzeitig zeigt Azzouzi auch Verständnis für die Situation seines Offensivspielers: „Er hat einen guten Charakter und muss erst einmal mit so einer Situation umgehen, das ist nicht so leicht, aber es gibt auch Grenzen“, so der 55-Jährige.

In der vergangenen Drittligasaison war der variabel einsetzbare Offensivspieler in 35 Einsätzen an 33 Toren direkt beteiligt und weckte damit unter anderem das Interesse des 1. FC Nürnberg. Derzeit deutet allerdings wenig darauf hin, dass die festgefahrenen Verhandlungen zeitnah zu einer Einigung führen werden.