
Kloses Erfahrung für den Trainerjob
Welchen Karriereweg Miroslav Klose nach seiner Zeit als aktiver Profifußballer einschlagen würde, brauchte keine allzu lange Bedenkzeit, wie der heutige Trainer des 1. FC Nürnberg kürzlich bei Blickpunkt Sport verriet:
„Da war wirklich schnell klar, dass ich auf dem Platz stehen und Trainer machen will“, sei es ihm ein Anliegen gewesen, seine eigenen Erfahrungen an junge Spieler weiterzugeben – wie er es nun tagtäglich am Valznerweiher tut.
Schließlich kann der 47-Jährige auf eine schillernde Laufbahn unter anderem als Weltmeister und WM-Rekordtorschütze zurückblicken.
Kloses beeindruckender Rekord
Auch in der Bundesliga, wo er für den FC Bayern, Werder Bremen und den 1. FC Kaiserslautern insgesamt 307-mal auflief, hinterließ Klose große Fußspuren, die bis heute nachwirken.
Tatsächlich gelang es dem einstigen Stürmer, seine 121 Bundesligatore auf 28 verschiedene Gegner zu verteilen. Das Besondere daran: Klose traf gegen jeden Verein, auf den er im deutschen Oberhaus jemals traf, mindestens einmal.
Eine Marke, die bis heute in dieser Form unerreicht ist – wenngleich zwei aktuelle Bundesligastürmer zumindest mithalten können.
Kane & Schick schließen auf
So traf FCB-Torjäger Harry Kane seit dieser Saison gegen alle 20 Bundesligaklubs, auf die er bislang traf. Neu in diesem exklusiven Kreis neben Klose und Kane ist Patrik Schick, der mit seinem Treffer beim jüngsten 6:3-Erfolg von Bayer 04 Leverkusen über Dieter Heckings VfL Wolfsburg nun ebenfalls gegen all seine bisherigen Gegner erfolgreich war – in seinem Fall 25 an der Zahl – und damit Klose dicht auf den Fersen ist.
Exklusiver Kreis
Laut Opta sind Schick, Kane und Klose die einzigen drei Spieler der Bundesligageschichte, die bei mindestens drei verschiedenen Gegnern eine perfekte Trefferquote vorweisen – also gegen jeden ihrer bisherigen Kontrahenten auch mindestens einmal getroffen haben.
Doch Kane und Klose verbindet noch ein weiterer exklusiver Kreis: Beide zählen zu den weltweit nur 20 Spielern mit mindestens 71 Länderspieltoren. Zahlen, an denen der FCN-Trainer zwar nichts mehr ändern wird, die aber wohl noch über viele Jahre zur Bundesliga- und Weltspitze gehören.

