Im dritten Anlauf: Schwartz wird Trainer von Ex-FCN-Spieler

Beim 1. FC Nürnberg und beim Karlsruher SC verpassten sich die beiden jeweils knapp.

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Foto: DO IT NOW Media / Hansa Rostock

FCN und KSC-Vergangenheit

In seiner Zeit beim 1. FC Nürnberg (2023 bis 2026) lief Benjamin Goller unter den Trainern Cristian Fiél und Miroslav Klose auf. Einige Jahre zuvor – von 2016 bis 2017 – war Alois Schwartz beim FCN Trainer. Für den Karlsruher SC waren Goller und Schwartz ebenfalls beide tätig, verpassten sich dabei aber knapp. Der Trainer wurde im Februar 2020 entlassen, Goller kam fünf Monate später zu den Badenern.

Zusammenarbeit

Bei der dritten gemeinsamen Station werden die beiden ehemaligen Nürnberger nun auch aufeinandertreffen. Bereits im Sommer wechselte Goller zum Viertligisten SSV Ulm. Zu Saisonbeginn fehlte er jedoch aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs. Als er wieder in Fahrt kam, bremste ihn am vergangenen Wochenende ein Infekt aus, sodass er erneut passen musste.

Da die Ulmer in der Regionalliga Südwest nach zehn Spieltagen Tabellenletzter sind und noch keinen Sieg einfahren konnten, meldete der Verein nun Vollzug und präsentierte den Nachfolger des entlassenen Trainers Daniel Jungwirth: Alois Schwartz.

Schwartz, der auch als Spieler schon für die Ulmer auflief, wird sowohl die Position des Cheftrainers als auch die des sportlichen Leiters einnehmen. „Der SSV Ulm 1846 Fussball ist ein großer Traditionsverein, der aktuell in einer sehr schwierigen Situation ist. Deshalb ist für mich die Liga zweitrangig, es ist die Aufgabe, die mich reizt“, äußert er sich auf der Vereinswebsite.

Schwere Aufgabe

„Alois war von Beginn des eingeleiteten Prozesses an unser Wunschkandidat. Wir haben uns ganz bewusst für diese Doppelrolle entschieden, da wir der Überzeugung sind, dass er durch seine Erfahrung und sein Wissen nun die richtigen Entscheidungen treffen kann, sowohl auf dem Platz als auch außerhalb“, kommentiert Phillip Utz, Aufsichtsratsvorsitzender, die Wahl von Schwartz.

Die vergangenen Stationen des gebürtigen Nürtingers waren jedoch nicht von Erfolgen und langer Dauer geprägt. In der Vorsaison übernahm er vor dem Saisonende beim damaligen Zweitligisten Preußen Münster, konnte aus sieben Partien aber keinen Sieg einfahren. Auch bei seinen vorherigen Stationen in Saarbrücken und Rostock war er jeweils keine 30 Spiele im Amt.

Das soll sich in Ulm nun ändern – wofür Benjamin Goller einer der Schlüsselspieler werden dürfte.