„Historische Blamage“ für China gegen Palästina
Khalid Abu El Haija vom 1. FC Nürnberg und die palästinensische Nationalmannschaft konnten ihren aktuellen Erfolgslauf fortsetzen. Nach einem beachtlichen 2:2-Unentschieden gegen WM-Teilnehmer Neuseeland und einem darauffolgenden 4:2-Sieg über Tadschikistan gelang zum Abschluss der China-Reise ein historischer Erfolg: Im rund 32 Millionen Einwohner zählenden Chongqing schlug Palästina den Gastgeber eindrucksvoll mit 5:0. Damit gelang erstmals überhaupt ein Sieg gegen China. Von einer „historischen Blamage“ des chinesischen Fußballs war sogar in den Medien die Rede.
FCN-Innenverteidiger an zwei Toren beteiligt
El Haija selbst hatte an diesem historischen Ergebnis seinen Anteil. Der 20-Jährige war an der Entstehung der ersten beiden Treffer beteiligt.
Vor dem 1:0 dribbelte der Innenverteidiger mutig in den freien Raum bis ins Angriffsdrittel und bediente anschließend Agustín Manzur, dessen Hereingabe letztlich zum Führungstreffer führte. Beim 2:0 spielte El Haija einen klugen Vertikalpass und lieferte damit den Pre-Assist. Bereits zur Pause war die Partie nahezu entschieden: Palästina führte verdient mit 3:0 und schraubte das Ergebnis im zweiten Durchgang sogar noch auf 5:0.
El Haija machte bis zu seiner Auswechslung in der 83. Minute aber nicht nur wegen seiner Beteiligung an den ersten beiden Toren ein gutes Spiel als halblinker Part der palästinensischen Viererkette. Mit einer Passquote von 90 Prozent und einer Zweikampfquote von 67 Prozent präsentierte er sich gewohnt ballsicher und zweikampfstark. Seine 13 Läufe mit Ball und Raumgewinn waren sogar Bestwert der Partie.
Erfolgreiche China-Reise für El Haija
Für Palästina und El Haija geht damit eine erfolgreiche China-Reise zu Ende. Der beim Club noch auf sein Pflichtspieldebüt bei den Profis wartende Abwehrspieler stand gegen Neuseeland und China in der Startelf und absolvierte gegen Tadschikistan die zweite Hälfte.
Insgesamt kam er dabei auf eine Passquote von 91 Prozent und eine Zweikampfquote von 70 Prozent. In Verbindung mit zwei Siegen und einem Unentschieden dürfte der 20-Jährige dementsprechend äußerst zufrieden zum 1. FC Nürnberg zurückkehren. Palästina beendete die drei Partien in China ungeschlagen und mit insgesamt elf erzielten Treffern.
Im November stehen die nächsten Testspiele mit der Nationalmannschaft an, ehe im Januar mit dem Asien-Cup das nächste große Highlight wartet. Palästina ist für das Turnier in Saudi-Arabien qualifiziert, das am 7. Januar 2027 beginnt.


