Haugen feiert FCN-Debüt: „Beste Mannschaft“
Auch wenn er gerne ein Tor erzielt hätte, zeigte sich Sigurd Haugen stolz darüber, sein Debüt für den 1. FC Nürnberg gegeben haben zu dürfen. Nachdem der Neuzugang vom TSV 1860 München vor Saisonstart von einem grippalen Infekt ausgebremst wurde, wurde er beim 4:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld in der 70. Minute eingewechselt und deutete bereits an, dass er dem FCN-Spiel Tiefe geben kann.
Nach der Partie verriet Haugen, dass er „sehr überrascht“ von der Qualität sei, die in der jungen Mannschaft des Clubs stecke: „Sie sind super talentiert. Die beste Mannschaft, in der ich jemals gespielt habe. Ich bin sehr beeindruckt“, so der 29-Jährige, der neben den Löwen unter anderem für Hansa Rostock, Odds BK, Sogndal, Union Saint Gilloise und NAC Breda auflief.
Haugen beeindruckt von Otto und Mandic
Als Beispiel nannte er Fynn Otto, auf den er im Vorjahr noch in der 3. Liga traf – und dessen Qualitäten er nun in Nürnberg noch einmal besser kennenlernte: „Ich wusste, dass er gut ist, aber ihn in den beiden Spielen zu sehen, war unglaublich.“
Umso mehr beeindruckte den Norweger, wie Miroslav Klose infolge von Ottos Ausfall gegen die Arminia von der Bank nachlegen konnte: „Und wenn er verletzt ist, stellt du einfach einen 18-Jährigen auf“, meint er Kristian Mandic, der seine Aufgabe bei seinem Zweitligadebüt sichtlich gut erledigte. „Ich bin sehr beeindruckt, um ehrlich zu sein.“
„Das ist richtiger Fußball“
Mit dem bei seinen vorherigen Stationen gespielten Fußball sei der in Nürnberg laut Haugen kaum zu vergleichen: „Wenn du zur Grünwalder Straße gehst und dort ein Spiel ansiehst, ist das etwas völlig anderes.“ Über den FCN sagt er dagegen: „Das ist richtiger Fußball“ – und zwar „richtig guter Fußball.“
Was mit dieser Mannschaft und dieser Art von Fußball nach dem perfekten Start mit drei Siegen aus drei Spielen in dieser Saison noch möglich sei? „Ich glaube der Fokus sollte darauf liegen, unsere großen Talente weiterzuentwickeln“, möchte Sigurd Haugen für die 2. Bundesliga, die er nun seinem breiten Portfolio an Wettbewerben hinzufügen darf, noch keine Prognose treffen.


