Für den FCN zu teuer: Die Premier League bleibt sein Traum

Rabby Nzingoula spielt mittlerweile bei West Bromwich Albion. Nun blickt er auf seine Zeit beim 1. FC Nürnberg zurück und spricht über seine Ziele in England.

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Foto: DO IT NOW Media

Positiver Rückblick auf den FCN

15-mal lief Rabby Nzingoula in der vergangenen Rückrunde für den 1. FC Nürnberg auf, beim 1:1 in Braunschweig erzielte er seinen einzigen Treffer. Gerne wäre der Leihspieler von Racing Straßburg länger beim FCN geblieben. Die vorhandene Kaufoption war für den Club allerdings zu teuer. Im Sommer wechselte der 20-Jährige schließlich fest zu West Bromwich Albion.

Im Interview auf der Vereinswebsite seines früheren Klubs Montpellier blickt Nzingoula nun auf seine Zeit in Deutschland zurück: „Auch wenn Nürnberg die Kaufoption nicht gezogen hat, war es rückblickend eine sehr bereichernde Erfahrung für mich.“

„Ich entdeckte eine sehr körperbetonte Liga, in der der Ball ständig zwischen den Strafräumen hin und her wandert, mit wenig Ballbesitz, vielen Kontern und einigen wirklich interessanten Einzelspielern“, ist er froh über das halbe Jahr beim Club.

Elf Einsätze in England

Bei West Bromwich kommt Nzingoula inzwischen auf elf Ligaeinsätze und eine Torvorlage, fünfmal stand er bis hierhin in der Startelf. Zuletzt bereitete er beim 3:2 gegen Blackburn einen Treffer vor. Seine Mannschaft steht nach elf Spielen mit 20 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz und damit auf einem Playoff-Rang.

Nzingoula selbst sieht seine Anpassung an den englischen Fußball noch nicht als abgeschlossen an. Nachdem er beim FCN ausnahmslos im zentralen Mittelfeld auflief, wird er derzeit vielseitig eingesetzt: Neben der Achterposition wurde er sogar auch schon auf beiden Flügeln regelmäßig eingesetzt.

Sein Ziel ist, sich dauerhaft durchzusetzen und West Bromwich zur Rückkehr in die Premier League zu verhelfen. Dort selbst einmal aufzulaufen, bleibt sein großer Traum. „Man spielt zwar in der Championship, aber das ist eine zweite Liga, die man mit der ersten Liga anderswo vergleichen kann“, schwärmt er aber auch von der zweithöchsten englischen Spielklasse.