Frankfurts Wunschkandidat wohl raus – muss FCN weiter um Chatzialexiou bangen? „An Spekulationen nichts dran“

Joti Chatzialexiou äußerte sich bereits vor einer Woche bei einem Fanclubtreffen des 1. FC Nürnberg deutlich.

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Foto: DO IT NOW Media

Chatzialexiou Kandidat in Frankfurt?

Dass Joti Chatzialexiou Nachfolger des bei Eintracht Frankfurt abgetretenen Markus Krösche werden könnte, scheint nicht völlig abwegig. Schließlich bringt der Sportvorstand des 1. FC Nürnberg als gebürtiger Frankfurter mit seiner Vergangenheit bei der Eintracht und seiner Arbeit beim FCN ein interessantes Profil mit – zumal der 50-Jährige laut BILD zu den Favoriten auf die Krösche-Nachfolge zählen soll.

Sky berichtet von Gesprächen

Die daraus resultierenden Sorgen im Umfeld der Franken, Chatzialexiou könnte den Club verlassen, konnte Sky zunächst etwas entkräften. Denn wie bei „Transfer Update – die Show“ berichtet wurde, bevorzugt der Bundesligist einen anderen Kandidaten: „Christoph Spycher ist nach unseren Informationen der aktuelle Wunschkandidat für Eintracht Frankfurt.“ Demnach hänge eine Einigung vom ehemaligen SGE-Spieler ab. Gespräche sollen im Hintergrund laufen. Seit 2022 ist der 48-Jährige Sportvorstand bei den Young Boys Bern.

Wunschkandidat wohl nicht zu haben

Das Schweizer Medienportal Blick widerspricht diesen Meldungen allerdings deutlich. Demnach werde Spycher den Schweizer Erstligisten nicht verlassen: „Manchmal liegen auch Transfergurus falsch“, heißt es dort mit Bezug auf die Berichte von Sky-Reporter Florian Plettenberg. Weiter schreibt das Blatt: „Auch wenn ganz viel zusammenpassen würde, etwa YB-Lichtgestalt Hütter als aktueller Trainer. Die Realität ist aber nun mal kein Ergebnis des Zusammenzählens von hübschen Umständen und Gelegenheiten.“

Keine Kontaktaufnahme zu Chatzialexiou

Heißt: Chatzialexiou könnte theoretisch auf der Kandidatenliste der Eintracht nach oben rutschen. Dass es gemäß den Aussagen des 50-Jährigen gegenüber BILD und den Nürnberger Nachrichten bislang allerdings keine Kontaktaufnahme seines Ex-Vereins gab, lässt einen plötzlichen Abgang weiterhin unwahrscheinlich erscheinen. Zumal Chatzialexiou versicherte: „Es ist daher kein Thema, mit dem ich mich derzeit befasse, der Fokus liegt auf dem FCN.“ Ohnehin verlängerte er im August seinen Vertrag bei den Franken.

Hinzukommt: Bereits bei einem Fanclubtreffen vor einer Woche dementierte Chatzialexiou Gerüchte um ein mögliches Engagement in seiner Heimatstadt, wie der FCN selbst auf seiner Website schrieb: „Diese konnte der Sportvorstand jedoch aus der Welt räumen und stellte klar, dass an den Spekulationen nichts dran sei.“

Insofern könnte auch Benjamin Weber vom FC Augsburg für die Diva vom Main stärker in den Fokus geraten – schließlich soll er laut BILD ebenfalls zum „Top-Kandidaten-Kreis“ zählen. Solange die Eintracht ihre Suche nach einem Sportvorstand allerdings nicht beendet hat, dürften sich auch weiterhin Gerüchte um Joti Chatzialexiou halten.