FCN: Zoma vor Schalke weiter auf der Kippe

Klose möchte beim Top-Scorer des 1. FC Nürnberg kein Risiko gehen.

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Unersetzlich

Mohamed Ali Zoma ist einer der Spieler, die der 1. FC Nürnberg nicht ansatzweise adäquat ersetzen kann. Umso schwerer wiegt der Ausfall des 22-Jährigen, der offensiv schon häufig zum Unterschiedsspieler avancierte. Nachdem er sich am 30. Spieltag beim 1:1 in Bielefeld nach seinem Führungstreffer am Oberschenkel verletzte, fehlt er dem Club seitdem. Vor dem Frankenderby gegen Fürth hatte man Hoffnung, dass er rechtzeitig zurückkehren könnte. Schließlich stand er bereits wieder auf dem Rasen und trainierte individuell.

Zu riskant

Für eine Kadernominierung oder sogar einen Einsatz reichte es am Ende aber doch nicht. „Da ist mir die Gesundheit des Spielers viel zu wichtig“, wollte FCN-Trainer Miroslav Klose kein Risiko beim Italiener eingehen. „Lange Gespräche“ habe er mit dem Angreifer geführt: „Wenn der Spieler sagt, es ist alles gut, aber er fühlt sich noch nicht so sicher, dann muss und möchte ich ihn schützen.“

Auch gegen Fürth vermisste man die Kombination aus Tempo, Technik, Physis und Zug zum Tor deutlich – zumal nach wie vor kein anderer Spieler im Kader des Clubs, den man als Stürmer bezeichnen kann, in Gang kommt. Umso größer dürfte die Hoffnung sein, dass er für das letzte Heimspiel gegen den Aufsteiger und Meister der 2. Bundesliga wieder zurückkehren wird: „Jetzt haben wir nochmal eine Woche bis Schalke, und dann schauen wir mal.“

Fortschritte

Ob es dazu kommt, scheint aber noch vollkommen offen zu sein. „Es ist alles möglich, er macht Fortschritte“, sieht ihn Klose auf einem guten Weg – zumal er auch sein individuelles Programm regelmäßig erhöhen kann: „Das Pensum ist gut, das kann er steigern.“ So dürfte es erneut eine relativ knappe Entscheidung werden, ob Zoma auflaufen kann oder nicht. Ohnehin könnte es sein letztes Heimspiel für die Franken sein, da es an seiner Person bekanntermaßen einige Interessenten für den Sommer gibt.