Begehrter Zoma
Der für den 1. FC Nürnberg auflaufende Mohamed Ali Zoma steht schon seit längerer Zeit im Fokus. Nach einer starken Debütsaison beim FCN (19 Scorerpunkte in der 2. Bundesliga) gelang ihm auch ein eindrucksvoller Start in die neue Spielzeit. Zuletzt wurde unter anderem über das Interesse des AC Florenz berichtet, der bei Weitem nicht der einzige Verein sein dürfte, der den Offensivspieler des Clubs gerne verpflichten würde.
Drei Optionen
Ähnlich begehrt scheint der 22-Jährige auch auf Nationalmannschaftsebene zu sein. Aufgrund familiärer Wurzeln kommen beim in Italien geborenen Zoma auch Burkina Faso und die Elfenbeinküste infrage. Der Verband Burkina Fasos soll sich bereits um seine Dienste bemüht haben. Wie die BILD berichtete, kam es im Mai sogar zu einem Treffen zwischen Nationaltrainer Amir Abdou und dem Nürnberger.
Erste Nominierung
Nun scheint bei Zoma jedoch eine Entscheidung gefallen zu sein, für welches Land er auflaufen wird. Wie der italienische Sportjournalist Gianluca Di Marzio berichtet, soll der Offensivspieler in der nächsten Länderspielpause für die italienische Nationalmannschaft berufen werden. Der neue Trainer Roberto Mancini, der die Squadra Azzurra bereits von 2018 bis 2023 trainierte und die Europameisterschaft 2021 gewann, soll Zoma darüber bereits informiert haben.
Noch mehr Fokus
Auch wenn die Italiener bei einer WM seit ihrem Triumph 2006 nicht über die Vorrunde hinauskamen und sich sowohl 2018, 2022 als auch 2026 nicht für die Endrunde qualifizieren konnten, ist die große Historie des Landes angesichts von vier WM-Titeln und zwei EM-Erfolgen unbestritten. Eine Nominierung eines Spielers aus der 2. Bundesliga ist entsprechend alles andere als selbstverständlich – sondern vielmehr ein Beleg dafür, dass Mohamed Ali Zoma in seiner Laufbahn noch einiges zuzutrauen ist.


